Die 29 Gesetze des Hamsterrades und warum sie niemandem auffallen.

Nachdem die letzten Blogposts ein wenig von den Eindrücken meines Roadtrips geprägt waren, möchte ich mich jetzt wieder der Realität widmen. Denn all diese Ratschläge von mir sind ja gut und schön, aber das echte Leben sieht doch anders aus. Im echten Leben kann man nicht einfach wochenlang in den USA herumfahren. Man kann nicht einfach Dinge tun die man liebt, denn der Alltag, also das Hamsterrad ist doch noch da. Das Hamsterrad, das uns sagt wie es wirklich ist. Und das natürlich viele Argumente parat hat, warum es keinen Sinn macht sich mit solchen Hirngespinsten wie “seiner Leidenschaft folgen” oder “einen sicheren Job sein lassen und das tun was man liebt” zu beschäftigen.

Denn meistens funktioniert es ohnehin nicht. Nicht jeder kann sich selbständig machen, nicht jeder kann Erfolg haben mit dem was er liebt, nicht jeder kann z.B. eine Internetseite aus dem Boden stampfen und eBooks oder Online Kurse über sein Lieblingsthema verkaufen, nicht jeder kann von heute auf morgen mit seiner Idee, mit seiner Passion Geld verdienen.

Also ist es am besten wenn du das machst was alle machen. Denn es war ja schon immer so…

Um sicher zu gehen, dass du nicht einen einzigen Schritt aus dem Hamsterrad rausmachst, habe ich die 29 Gesetze des Hamsterrades zusammen getragen. Am besten ist, du merkst dir alle davon, damit du ja nicht irgendetwas tust, das nicht der Norm entspricht.

1) Akzeptiere was Andere dir sagen

Das ist einfach. Nicht denken, nur nicken. Kann jeder.

2) Stelle nichts in Frage

Ähnlich leicht in der Umsetzung. Auch wenn es bereits beim ersten Gedanken nicht logisch erscheint, scheiß egal, einfach tun, auch wenn es sinnlos ist und dir gegen den Strich geht.

3) Mach Matura oder Abitur, geh auf die Uni, bilde dich weiter – nicht weil es dich interessiert sondern weil man das halt tut

Der Weg ist vorgezeichnet. Einfach mit allen im Gänsemarsch mithampeln. Nicht lange nachdenken, einfach eine Ausbildung starten und dann täglich auf Facebook posten wie sehr dich lernen anfuckt.

4) Denke nicht daran etwas Grundlegendes zu verändern

Hie und da kommen Gedanken auf, dass es das doch nicht schon gewesen sein kann und dass du dahinter kommen willst, was das ist. Vorsicht: Ignoriere diese Gedanken! Die Umsetzung könnten dich dazu bringen aus dem Hamsterrad auszubrechen

5) Nimm dir etwas vor, mach es aber nie

Ja, du hast einen Traum. Wichtig ist, dass du immer wieder in deinen Träumen schwelgst, es vielen Menschen erzählst aber nicht ins Handeln kommst.

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Handeln wäre zu anstrengend.

6) Schimpfe über deinen Job, ändere aber nichts

Werde nicht müde jedem zu erklären, wie Scheiße dein Job ist. Jammere gegenüber deinem Partner, deinen Freunden und natürlich bei deinen Kollegen, denke aber nie daran zu kündigen.

7) Schau viel fern, verbringe viel Zeit auf Facebook, lies wenig

Wichtig ist, dass du viel Reality-TV wie “Bauer sucht Frau” oder “Tausche Familie” siehst, denn das ist das echte Leben. Dann noch viel negative Nachrichtensendungen, sinnlose Bilder auf Facebook sharen und lesen auf ein Minimum beschränken und alles ist gut.

8) Genieße nur dein Wochenende

Du musst alle Hebel in Bewegung setzen um die Arbeitswoche zu vergessen. Alkohol und “Party Hard” ist ein gutes Mittel.

9) Beneide die anderen, tu aber nichts um selber beneidet zu werden

Schiele auf den Erfolg der anderen, meckere darüber aber denke dir insgeheim: Das wäre mir zu anstrengend. Das lass ich lieber.

10) Übernimm keine Verantwortung für dich und dein Leben

Am einfachsten ist es die Verantwortung auf den Chef, die Eltern, den Partner, die Politik, die Gesellschaft oder die heutige Zeit abzuschieben und kein Versäumnis bei dir selbst zu suchen

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11) Sag, dass es früher besser war

Über die Großeltern machen wir uns lustig, aber selber sind wir genauso. Natürlich waren die Parties früher besser, auch die Urlaube sind nicht mehr wie früher, auch der Sex nicht und früher war alles billiger weil der Euro alles kaputt macht.

12) Unterstütze niemand anderen weil du denkst, dass dir ja auch niemand hilft

Denke nur an dich, schau nicht links und rechts und investiere keine Sekunde in andere Menschen, ohne dass du etwas zurück bekommst oder davon profitierst. Die Anderen tun es genauso.

13) Gib viel Geld für Autos, Mode und Technik aus, aber drehe jeden Cent um, wenn es darum geht dich weiter zu bilden.

Natürlich machst du Schulden für ein neues Auto, zahlst monatliche Leasingraten und gehst total gerne shoppen, weil du dir ja eh nie etwas gönnst. Da schaust du nicht so aufs Geld. Aber wenn es darum geht, dich selbst weiterzubilden, Seminare oder ähnliches zu machen um dich weiter zu entwickeln dann winkst du ab: “Das ist aber schon viel Geld….!”

14) Sag ganz oft: “Ich bin halt so”

Wichtig ist, dass du dir oft in Erinnerung rufst, dass du dich nichts ändern kannst. Du kannst selber nichts dagegen tun wie du bist.

Hilf mit bei der Hamsterrad-Rebellion

Weil Veränderung wäre anstrengend und risikoreich.

15) Denke kurzfristig

Wäge bei jeder Entscheidung ab, ob sich das ganze sofort auszahlt.

16) Sei nicht dankbar, halte das, was wir täglich haben für selbstverständlich

Also wirklich gut geht’s uns nicht. Ich meine diese ganzen Steuern und steigenden Kosten. Und der Staat zahlt ja auch lang nicht mehr soviel wie früher. Natürlich gibt es auf der Welt fast nur Länder, denen es noch viel schlechter geht, aber darüber wollen wir jetzt nicht reden.

17) Lass deine Ängste über dein Leben regieren

Verbringe sehr viel Zeit damit dir den Kopf zu zerbrechen, was alles schiefgehen kann.

18) Wenn du auf Reisen gehst achte darauf, dass alles so ist wie zuhause

Achte darauf, dass du dich was Essen, Kultur etc. betrifft sowenig wie möglich umstellen musst, lerne keine neuen Menschen kennen und sage stets, dass in der Heimat doch alles besser ist (Aber nur solange bist du wieder zuhause bist)

19) Mache immer das gleiche, lerne nicht aus Fehlern

Lerne dir eine Strategie ein und dann bleibe ein Leben lang dabei. Auch wenn du mit dieser Art und Weise scheiterst, ändere dein Verhalten nicht.

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20) Sag oft: “Das kann ich nicht”

Eine echte Garantie etwas nicht zu erreichen ist es sich oft genug vorzusagen. Vergiss also nicht darauf dich Tag für Tag selbst zu sabotieren.

21) Verbringe viel Zeit damit, über andere schlecht zu reden

Du lästerst gerne über andere? Großartig, bleib dabei!

22) Gib auf, wenn du nicht sofort erfolgreich bist

Sieh ein, dass du nicht für Großes geschaffen bist. Das können nur die Anderen. Am besten ist, du machst alles nur halbherzig, dann ist die Chance noch größer nichts zu erreichen.

23) Wach auf und sei schlecht gelaunt

Egal ob es regnet oder die Sonne scheint, das wird heute wieder ein Scheiß-Tag. Vergiss nicht, das auch auf Facebook zu posten, damit es alle wissen.

24) Umgib dich mit Menschen, die dich runterziehen oder zu denen du nicht aufschauen kannst

Dein Freundeskreis hat einen starken Einfluss auf dich. Achte darauf, dass niemand in deiner Gegenwart ist, der besser ist als du oder von dem du etwas lernen kannst.

25) Warte auf den richtigen Zeitpunkt

Solltest du dich aufgerafft haben etwas zu verändern, dann warte bis der Zeitpunkt richtig ist. Es zahlt sich aus, dein ganzes Leben auf die richtige Gelegenheit zu warten, auch wenn sie nie kommt.

26) Setze dir keine Ziele, weil du nicht enttäuscht werden willst

Das Problem mit Zielen ist: Was ist wenn du sie nicht erreichst? Nein du bist kein Pessimist. Du bist nur realistisch und willst kein Träumer sein. Daher bevor du dich selbst enttäuscht, lass das mit den Zielen und erwarte stets das Schlechteste.

27) Schieb alles vor dir her

Ein ganz wichtiges Gesetz. Morgen ist auch noch ein Tag. Das kann warten…

28) Erschaffe nichts Bedeutendes

Hüte dich davor etwas zu tun, das für dich oder andere Bedeutung hat. Es könnte deine Leidenschaft entfachen!

29) Vergiss alles was du gerade gelesen hast und lebe weiter wie bisher

Wie in “Men in Black” solltest du dich “Blitz-Dingsen” und diesen Artikel vergessen!

Offenbar habe ich heute meinen zynischen Tag. Ich entschuldige mich wenn ich dich vor den Kopf gestoßen habe. Es war mit voller Absicht.


Lass es dir gut gehen

Markus Unterschrift

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

118 Kommentare, sei der nächste!

  1. Pingback: Ja nicht aus dem Hamsterrad aussteigen | Inna Janssen
  2. super!
    tatsächlich ist es so, dass viele nicht leisten können, was es braucht, um erfolg zu haben.. wobei es m.e. weniger daran liegt, dass sie es potenziell nicht könnten, sie sind psychich nicht in der lage, willen und wollen freizusetzen. so wird ein – an sich eh schon kurzes leben an ein mittelmass und oft darunter hingegeben…vom system wird das wunderbar unterstützt…

  3. nun ja, alles auf einmal geht manchmal nicht, auch die Schritte aus dem Hamsterrad sind manchmal klein und manchmal groß und manchmal braucht man noch eine Runde. Theoretisch Wissen und Machen sind auch oft 2 Sachen. Manchmal braucht man einen weiteren Versuch und manchmal muss man mischen :-)

  4. Lange habe ich nach deinem Blog gesucht,bin so froh nun hat meine Suche ein Ende. Endlich Klartext,mit einem Fuß bin ich schon auß dem Hamsterrad ;-) Bin schon gespannt auf deine nächsten Berichte.Vielen vielen Dank und noch eine wundervolle Zeit.Ich lasse es mir gut gehen ;-)

    1. Genau so denke ich auch und habe mir noch 5 Monate gegeben um den Sprung aus dem Hamsterrad zu schaffen.
      Übrigens: Ein Hamsterrad sieht von innen wie eine Karriereleiter aus:-)

  5. Wie immer, viel an Gutem und Überlegenswertem.Manchmal denke ich,warum bekommt man keinen richtigen Leitfaden mit in das Kinderbett oder bei der möglichen Taufe geschenkt,es würde einem auf dem weiteren Lebensweg einiges besser erscheinen lassen. Es gibt immer” Gute und schlechte Zeiten”. Man kann sich natürlich auch so verhalten wie in “Sturm der Liebe” oder anderen Fernsehserien gezeigt wird. Es genügt aber schon,zu sehen,das viel “wichtigen” Persönlichkeiten ständig auffallen müssen, damit ihr Leben scheinbar in Ordnung ist. Ich selbst werde wahrscheinlih ausgehend von meinem jetzigen Alter und den vielen verlorenen Jahren einer Geschaftsepoche keine großen Bäume mehr ausreißen können,vielleicht kann ich erreichen,zufrieden von diesem Planeten zuverschwinden.Vorerst gebe ich jedenfalls nicht auf, im Internet doch noch etwas für mich spezielles zu erreichen.

    1. Einen Leitfaden? Von wem? Von den Eltern?
      Vor längerer Zeit sah ich in einem Porzellanladen einen Wandteller mit einem Spruch, der etwa so lautete >

      mit 10 glaubt das Kind, die Eltern wissen alles,
      mit 15, die Eltern wissen nicht alles,
      mit 20, die Eltern wissen gar nichts,
      mit 30, die Eltern könnten es wissen,
      mit 40, wenn doch die Eltern noch da wären,
      die wüssten es

      verblüffend lebensnah

  6. PS.: Ich bitte um Nacsicht.E hat sich ein Fehler eingeschlichen.Es soll natür lich richtig heissen: ” Gesellschaftsepoche” . Ich meine die Jahre von 1945 bis 1989.

  7. Hallo Markus
    sag mal, beisst sich da nicht der Hund in den Schwanz? Ich bin ganz verwirrt. Soll ich denn nun Deinem Sarkasmus Rechnung tragen und KEINEN Deiner Tips befolgen, oder bleibe ich nicht genau dann im Hamsterrad stecken?
    Tip 1 gibt mir da besonders zu denken…. denn, bist denn Du kein “Anderer”? Wenn ich also auf Dich höre, bleibe ich im Rad, so steht es da. Aber wenn ich nicht auf Dich höre, welchen Sinn ergibt dann die Anmeldung auf dieser Seite?
    Quintessenz dieses nicht ganz spottfreien Beitrages ist, dass bei allem guten Rat, den man sich einholt oder nicht, man immer zu sich und seinem eigenen Bauchgefühl stehen soll – vorausgesetzt, man spürt sich vor lauter Treten im Hamsterrad überhaupt noch…
    In diesem Sinne…verbleibe ich doch einfach hier und picke mir das heraus, was mir schmeckt!
    Weiterhin viel Spass beim Bloggen und vielen Dank für’s Augenzwinkern!
    Viv

  8. Pingback: Der digitale Vagabund – Was ist das, gibt’s so etwas wirklich und 5 Schritte wie du selber einer wirst | Abenteuer Freiheit
  9. Hey Markus,

    einfach toll dein Beitrag! Ich habe ihn soeben gelesen und bin begeistert. Wie hier schon kommentiert wurde, triffst du damit so dermaßen den Nagel auf den Kopf!
    Es erinnert mich an so viele Menschen. Ich weiß zwar selbst, dass es nicht einfach ist immer positiv zu denken und zu handeln. Aber diese 29 genannten Gesetze sind leider für viel zu viele Menschen selbstverständlich und sie werden kontinuierlich eingehalten ; )

    LG Gaby

  10. Ein jeder Punkt trifft den Nagel voll auf den Kopf, egal ob wir uns selbst bei der ein oder anderen Sache wieder erkennen oder unserer Freunde unsere mitmenschen beobachten auf 90% möchte ich mal sagen passen alle aussagen bis auf die letzte denn dann würden sie ja aussteigen :)

  11. Hammer Beitrag!!! Das sollte in allen Zeitungen und Magazinen auf den ersten Seiten gedruckt werden. Am besten auch noch auf Plakattafeln.
    Trifft leider auf viel zu viel Menschen zu. Manche werden sich wohl so lang nicht verändern bis etwas heftiges passiert und selbst dann kapierens wohl die wenigsten.
    Echt toller Blog und ja, ich glaub, ich druck mir den aus verteil ihn an paar ganz nette Leute!! :) Weiter so!

  12. Lieber Markus, danke, danke, danke für diesen Beitrag!
    darf ich meine derzeitige Situation ungefähr so zusammenfassen:
    “Früher habe ich in normalen Jobs gearbeitet. 9to5, Büro, Schreibtisch, Kaffeemaschine, Chef, Kollegen, Stechuhr, Anwesenheit, Jour Fixes etc. Irgendwann habe ich das alles gelassen und habe beschlossen, dass all das, was ich im Studium gelernt habe (ups, nein, stopp, ich abe gar kein studium! ;) und die Branche in der ich 15 Jahre lang gearbeitet habe, nicht mehr mein Lebensinhalt sein soll. Ich habe beschlossen etwas zu tun, was meine Leidenschaft ist.”
    kommt dir bekannt vor? tja, mir auch! ;) ich gestehe. alles nur geklaut.
    und weils momentan noch am vor einem herschieben, der Angst, den Owezahrern, dem richtigen Zeitpunkt und sowieso und überhaupt allem scheitert, fühl ich mich soooo erwiiiischt! und sag danke für die Watschn! :)
    LG, Tanja

  13. Hey Markus, genial!

    Hab ich schon mehreren Leuten weitergeschickt & empfohlen – weißt du, wie viele etwas damit anfangen konnten und es verstanden haben? 2 von 10. Wird Zeit, dass ich mein Umfeld radikal ändere ;-)

    Beste Grüße!

    Tim

  14. Nasdaq, ein paar gute Ideen mit vielen Vorurteilen gepaart und latentem Wirtschafstpositivismus hie und dan und dazu förderlich; #

    Dayle Carnegie für “nicht lesende” Alternative?

    9) Beneide die anderen, tu aber nichts um selber beneidet zu werden

    Schiele auf den Erfolg der anderen, meckere darüber aber denke dir insgeheim: Das wäre mir zu anstrengend. Das lass ich lieber.

    - >aber andere übervorteilen um selber beneidet zu werden als Superstar odr Gott?

    11) Sag, dass es früher besser war

    Über die Großeltern machen wir uns lustig, aber selber sind wir genauso. Natürlich waren die Parties früher besser, auch die Urlaube sind nicht mehr wie früher, auch der Sex nicht und früher war alles billiger weil der Euro alles kaputt macht.

    –> (war es das nicht?? Etwa ohne Automobile und ohne Massenmedien und ohne Umweltzerstörung und ohneTechnowars und ohne domestizierende Marktwirtschaft, etc?)) AHA?

    16) Sei nicht dankbar, halte das, was wir täglich haben für selbstverständlich

    Also wirklich gut geht’s uns nicht. Ich meine diese ganzen Steuern und steigenden Kosten. Und der Staat zahlt ja auch lang nicht mehr soviel wie früher. Natürlich gibt es auf der Welt fast nur Länder, denen es noch viel schlechter geht, aber darüber wollen wir jetzt nicht reden.

    – ?? DANKBAR gegenüber wem? Der Kirche, Gott, der Technologie, dem Markt, den Männern, den Frauen, den Müttern, der “Natur” wie bitte ????

    ja sehr witzig der letzte “Tipp” ist recht passend!

    ich lese lieber in authentischen Quellen, als solch zusammen gequasten Sprüche, habe die Ehre!

    B.

    1. Warum sollte man oder besser gesagt, ich sauer sein? Größtenteils stimmen die Gesetze des Hamsterrades. Die Aussagen provozieren natürlich und es liegt an jedem Menschen, welchen Aussagen er zustimmt und mit welchen er nichts anfangen kann. Die für mich bestmögliche Verwendung der 29 Aussagen bedeutet, dass ich sie ins Positive umschreibe, ausdrucke und jederzeit zugänglich hinhänge. Es bringt nichts, die negativen Aussagen fettgedruckt zu lesen, ich brauche die positiven Aufforderungen, etwas aus meinem Leben zu machen.

  15. Kommentar wartet auf Freischaltung weil wir Meinungen und fundierte kritik nicht mögen und daher aussortieren, wie die “Großen” den Vorbildern, von denen wir so viel gelernt haben, ??

    ja Danke!

    Ciao, B.

  16. Ich brauche dich, weil ich Trainer bin und oft vor Menschen spreche. Du brauchst einen Gastredner für ein Seminar, einen Vortrag oder eine Impulsrede für einen Veranstaltung, deine Mitarbeiter brauchen eine neue Denkweise oder frische Gedanken?

    Aha?

  17. Lieber Markus,

    ich bin wie viele viele andere Menschen auch gerade dabei, mir meinen Weg durch die Berge von hinderlichen Glaubenssätzen aus dem Hamsterrad nach draußen freizuschaufeln. Deine inspirierenden und Gedanken anregenden Artikel kommen mir dabei gerade recht :-)

    Beim Lesen der 29 Gesetze hab ich gleich mal bei mir geschaut, wie weit ich schon gekommen bin. Erfreulicherweise habe ich den überwiegenden Teil bereits abgestellt :-) Mit ein paar einzelnen allerdings habe ich besondere Schwierigkeiten, da steckt der Wurm ziemlich tief drin ;-) Aber ich mache weiter und tue jeden Tag mehr von dem, was mir Freude bereitet. Ich freue mich über jeden Menschen, der es ebenso macht und dem ich auf meinem Weg begegne! Bin gespannt, was ich noch alles auf deiner Seite entdecke!

    Herzliche Grüße und weiterhin viel Freude und Inspiration!
    Diana

  18. Deine Website ganz nach meinem Geschmack. Danke für alles, Markus.

    Eben fand ich einen Spruch for you auf Fb:

    “Ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter.”

    Lieben Gruß, Gila

    Das mit dem Reisen klappt übrigens, also, happy rafting coming soon.

  19. Auch unter Berücksichtigung des nicht zu übersehenden Sarkasmus erscheinen manche Aussagen doch etwas zu plump, bzw. plakativ… Dieser “sei anders”, “lebe Träume”, “verlasse den unglücklichen, von soaps und Oberflächlichkeit geprägten Alltag” Gedanke ist ja aller Ehren wert und erstrebenswert.
    Frage ist, was passiert mit dem Hamster, wenn er das Rad bremst oder sogar verlässt?

  20. Danke für die vielen Denkanstöße! Ich habe mich absolut wiedererkannt!
    Auch ich lasse mich von Ängsten leiten, habe gar “keine Zeit” an anders zu denken als daran, den Lebensunterhalt für meine Familie zu verdienen und jammere aus vollem Herzen, dass sich meine Träume nicht erfüllen. Können sie ja auch nicht, wenn ich nichts dafür tue.

  21. ich habe gerade auf “drucken” geklickt und hänge deine gesetze nun in die kaffeeküche meiner hamsterrädervereinigung. hast ja kein copyright und bei solch famosen tipps, komm ich einfach nicht umhin, sie zu verbreiten. danke, ich weiß nun auch, dass ich alles richtig mache.

  22. Sehr schön…jetzt weiß ich endlich, warum ich schon in meiner frühesten Kindheit meinen drei Schwestern als
    Negativ-Beispiel präsentiert wurde….schon die ersten beiden Punkte der Hamsterrad -Liste habe ich nie hinbekommen. Da wird wohl auch der Grund dafür sein, dass mein Leben bisher eher nicht vorgezeichneten Bahnen folgte…
    Wie sieht es aus, wenn ich ganz viel übe, kann ich es dann noch schaffen, ein guter Hamster zu werden???
    Liebe Grüße,
    Claudia

  23. Nr. 13 möchte ich noch ergänzen um die Erhaltung der eigenen Gesundheit – wozu zahlt man denn sonst seine Krankenversicherung *zwinker*

    Und ja, es kann nicht oft genug gesagt werden: Auch der längste Weg (aus dem Hamsterrad) beginnt mit dem ersten Schritt.
    Leider musste ich jedoch beim Lesen der Gesetze feststellen, dass – obwohl ich bereits in den letzten Jahren mein Umfeld massiv verändert habe – dass ich immer noch zu viele Leute kenne, die diese Gesetze meisterhaft beherrschen.
    Vermutlich reicht es da nicht aus, einfach nur das Hamsterrad zu verlassen, sondern man sucht sich am besten gleich mindestens einen neuen Käfig oder gleich ein neues Biotop.
    Siehe auch hier: http://wortakupressur.wordpress.com/2013/05/09/mensch-wo-bluehst-du/

    Herzliche Grüsse an die “Rebellen”
    Wortakupressur by CB

  24. Hallo Markus,

    ist ein genialer Artikel. Bei einigen Punkten, wie z. Bsp. 7 mit dem TV musste ich herzhaft lachen, da bin ich schon lange raus. Bei anderen Punkten bin ich noch im Hamsterrad und da gibts für mich jetzt zu tun.

    Liebe Grüße
    Rainer

  25. Sag willst hier Shirts verkaufen ? – mey, besonders frei klingt das alles nicht.. Frisur vom Hairstylist.. Kleider aus der Fabrik.. Kurse von hier nach dort – wo bleibt da die Authentizität? – setz dich doch mal in eine Wiese, noch besser leg Di hin. lies in den Wolken und hör den Vögel zu -

  26. Hat mich sehr amüsiert…in einigen Punkten habe ich mich aber auch wiederkannt, und das hat mich wiederum ganz schön erschreckt ;) LG Ulli

  27. Hallo Markus,

    ich sage einfach mal Du, so wie Du es ja in Deinen Blogs dem Leser gegenüber auch machst. Und das finde ich gut so.

    Ich bin vorhin zufällig auf Deine Seite gestoßen, und als NLP’ler wissen wir ja, Zufall kommt von zufallen und bedeutet letztlich in etwa, es hat seinen Sinn, dass es so kam.

    Die 29 Hamsterrad-Regeln kann ich nur bestätigen, hatte aber noch nie den Gedanken, diese so konkret zu fassen in der Art, die Menschen zu motivieren, diese so auch festzuhalten. Und da vermutlich die Mehrheit der Menschen Gegenteilsortierer sind, sicher auch clever, um dann mit der “Nein, stimmt nicht, weil …”-Gedankenspirale die Menschen ins Nachdenken oder zumindest Grübeln zu bringen.

    Sehr gut.

    Viele Grüße Franz-Josef

  28. Herrlich treffend geschrieben! Den Nagel voll auf den Kopf getroffen. So ist das Leben im Hamsterrad wie ich es auch schon in meinem Artikel http://www.aus-wandern.de/hamsterrad beschrieben habe. Diese Artikel ergänzen sich prima!
    Es wird echt Zeit, dass noch mehr Menschen wach werden und eben aus Ihrem Hamsterrad aussteigen und sagen: Mit mir nicht!

    Mach weiter so
    Liebe Grüße

    Peter

  29. Ich bin von Natur aus sehr rebellisch und man könnte sagen, dass ich, bis auf zwei Punkte, aus dem Rad schon fast raus bin. Wobei der Punkt “Denke Kurzfristig” mir fragen aufwirft. Ich arbeite in der Altenpflege und wenn lebensbedrohliche oder gefährlich Situationen für meine Bewohner entstehen muss ich kurzfristig denken und sofort handeln. Ich kann nicht erst langfristig darüber nachdenken ob das auch anders gehen würde.
    Erkläre mir wie du das gemeint hast.

  30. Das Hamsterrad und wie wir das kennen. Seit ich Bücher, wie von T.Harv Eker, Robert Kiyosaki, usw. gelesen habe, verabschieden sich Menschen aus unserem Bekannten Kreis wie von selbst. (die sowieso nicht am Hut haben mit lesen) Kürzlich sprach ich mit zwei Schulkollegen, über Einkommen und erwähnte dass ich mich mit Büchern weiter gebildet hätte wurde ich ausgelacht. ;) Die Schule hätten sie schon längst hinter sich, naja genau desshalb weis ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Wir spielen auch regelmässig das Cashflow-Spiel von Robert Kiyosaki. Ist immer der Hammer. Ich will alles lernen was ich in die Finger bekomme was zur finanziellen Unabhängigkeit führt und wünsche allen die auf dieser Seite über meinen Bericht stolpern, den besten Erfolg in Ihrem Business. Herzlichen Gruss Dora

  31. Genau ssoist es.Ich bin immer noch auf der Suche nach Jemanden der den Ausgang kennt. Wie kann manohne Hamsterrad seine aufgezwungenen ( und nicht nur diese) Verpflichtungen in den Griff kriegen. Bin über 60 und habe trotzdem keinen rechten Planwieman das ändernkönnte

  32. ich habe mein Hamsterrad schon vor längerer Zeit verlassen, schlaf nur noch ab und an darin weil es so schön in den Schlaf schaukelt… aber im Ernst… habe dafür “angebliche” Freunde verloren, einige Kämpfe geführt aber den Blickwinkel und die Sichtweise meines Lebens enorm und zum Positiven verändert. Jetzt gehts geradeaus und es ist schön und interessant was für Blumen am Weg stehen …
    Ute

  33. Hallo Markus,
    Deine Seite gefällt mir gut.
    Ich finde Du sagst viel Wahres. Besonders Deine “29 Regeln…” gefallen mir, denn so tickt leider die Welt, wie gruselig.
    Schade, dass es einer solchen Seite bedarf, denn wenn man seinen Kopf ein- und seine Wünsche nicht abschaltet, ergibt sich ein gutes Leben fast von allein.
    Gelobt sei die Authentizität und der Mut sich gegen das gedankenlose hintereinander hertrotten der Allgemeinheit zu stellen…
    Ich bin froh, dass es offensichtlich noch andere Menschen gibt, die sich das trauen.
    Beste Grüße,
    ulrike

      1. Hi,
        hab’ gerad’ deinen Link geöffnet,
        schönes “Bild”, die Busszene…
        In solchen Situationen möchte ich die Leute ohrfeigen und wachrütteln, wie sie da sitzen und “nur da” sind. Wäre es nicht schön, wenn sich viele von ihnen miteinander unterhalten würden und Bekanntschaften entstehen könnten…
        Bedauerlicherweise ist es mir bisher noch nicht oft gelungen, mehr als Lippenbekenntnisse aus den Menschen, die mir leidenschaftlich erschienen, (nicht in Bussen) herauszubekommen. Es sind dann doch immer die selben (feigen?) Erklärungen, die sie davon abhalten jetzt und sofort was Neues anzufangen, selbst wenn nicht sofort alles “alte” in Grund und Boden gestampft werden müsste. Wir werden sehen.
        ulrike

  34. Hallo zusammen,

    ich lese nun schon eine Weile in derartigen Blogs mit, allen voran dem Lebeblog von Elias Fischer (etwas Schleichwerbung an dieser Stelle ;-) ) und treffe dabei immer wieder auf das Hamsterrad, um das es ja hier auch geht. Nun habe ich für meinen Teil es geschafft, nach etwas über einem Jahr, den ersten Schritt zu wagen und meine “sichere” Festanstellung in einem großen deutschen Elektronikkonzern aufgegeben, um einen neuen (Arbeits-)Weg einzuschlagen. Bei mir wird es allerdings wohl darauf hinauslaufen, dass ich mein Hamsterrad gegen ein neues, allerdings dann (hoffentlich) bewusst gewähltes, eintausche.

    Was mir an dieser Art Artikel nicht schmeckt, auch wenn viel Wahres drinsteckt, ist, dass das Hamsterrad – womit wohl die Erwerbstätigkeit gemeint ist, mit der die meisten sich ihren Lebensunterhalt verdienen – derart schlechtgeredet wird. Ich will nicht sagen, dass ich dem viel gutes abgewinnen kann, aber irgendwie kommt für mich dabei rüber, dass mit dem Hamsterrad auch die Menschen, die (meist unbewusst) darin gefangen sind, miesgemacht werden. Nun gibt es aber auch gewiss eine Menge Leute, denen genau das so gefällt und für die ist es dann doch auch ok.

    Die wichtigste aller Regeln scheint mir die 16. zu sein – logischerweise in ihrer Umkehrung. Diese trifft eben auf alles zu – auch auf’s Hamsterrad! Sich das bewusst zu machen ist nach dem, was ich bisher so zu verstehen glaube, die grundlegendste Voraussetzung um überhaupt ausbrechen zu können, was genau das dann auch immer für den einzelnen bedeuten mag…

    Lasst es euch gutgehen ;-)

    1. Hallo Timur,
      Ich habe Verständnis für deine Auffassung von Erwerbstätigkeit im Bezug zum Hamsterrad.
      Nur wird hier sehr viel mit Sarkasmus gearbeitet in den Punkten. Es kommt auf deine Weltanschauung an.
      Du kannst dir einen Kontraproduktiven Job aussuchen und ihn Produktiv machen.
      Ich denke das der Sarkasmus bzw die Punkte mit dem “Hamsterrad” in Verbindung mit Arbeit eher eine Metapher sein soll in der beschrieben wird das durch Menschen aus dem Hamsterrad ein Spektrum von Unsinnigen Jobs erschaffen wurde.

  35. sie wollten es nie und sie konnten es nie. du wirst damit leben müssen, das man 95% der bevölkerung vor sich herschieben muss. vieleicht werden sie tun was “du” forderst. aber es werden nicht ihre gedanken sein, und auch nicht ihre taten.

  36. Hallo Marcus.
    Ein wirklich Grandioser Text der wirklich treffend jedes Feindseelige Wesen in der Gesellschaft trifft.
    Nur musste ich mich fragen hast du es auch verstanden?

    “Viele kennen den klang von Worten der Erleuchtung doch nur wenige ihre Bedeutung”

    Etwas zu Leben oder etwas zu sagen sind 2 Welten.
    Und der Erfolg der 29. Punkte die dich aus diesem Schlaf erwecken wenn du sie verstehst sieht man keinem an. Ich mein das hier gar nicht böse und wahrscheinlich auch nicht an dich gerichtet.
    Nur ist der Mensch 99% Impulsiv. Genauso wie die Gesellschaft sich für Fußball alle 4 Jahre aus Falschen Motiven die Hände reichen kann.

    Lieber Gruß
    Johannes

  37. Hallo Markus Cerenak,
    sehr schönen Beitrag, dem ich nur zu 120% zustimmen kann.

    Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
    Swen-William Bormann ;-) Wenn Du es träumen kannst, dann kannst Du es auch: “Einfach tun”!

  38. Du bist noch ziemlich jung oder?
    Du bist nicht krank, und musst Opiate schlucken oder?
    Du bist nicht seit vielen Jahren ohne Arbeit und Einkommen?
    Jung bin ich nicht mehr!
    Krank bin ich und muss Opiate schlucken!
    Ich bin seit einigen Jahren am suchen, aber kranke Leute werden wieder nach hause geschickt!
    Jedenfalls habe ich es versucht, was eigenes zu machen!
    Hat nicht funktioniert!
    Ich habe auch einen Blog!
    Eher sind es sogar 3 !
    Es waren sogar mal 4!
    Ich habe einige Leidenschaften!
    Musik zum Beispiel!
    Und deshalb habe ich mich bei Dir eingetragen!
    Denn ich möchte Dich bitten, mir zu helfen!
    Wenn Du das schaffst, wirst du eine weitere Leidenschaft von mir kennen lernen.
    Lass dich überraschen.Ich wär Dir jedenfalls mehr als dankbar.
    Liebe Grüße!
    Torsten

  39. Toller Blog, Markus. lieben Dank!

    Grüße aus Bayern
    Markus :-)

    Übrigens, diese mag ich auch gerne (evtl sind die ja schon oben beinhaltet):
    - Fühl dich als Opfer deiner Mitmenschen und Umstände!
    - Schau traurig drein und lächle selten (am besten nur nach reichlich Bier)!
    - Warum große Ziele setzen und planen? Lass dein Leben einfach so (mies) laufen wie bisher …
    - Tue auf keinen Fall irgend etwas, das dir Angst macht!
    - Tue auf keinen Fall irgend etwas, bei dem du dich unwohl fühlst!
    - Auf keinen Fall irgendein Risiko eingehen. Bleib in deiner langweiligen Sicherheit.

  40. Hallo :)

    True Shyt! Ich denke die meisten Deutschen haben das irgendwann mal auf Kasette gehört und den Warnhinweis “nicht nachahmen, alles nur Ironie” nicht gelesen :D :D :D Echt geile Aktion.

    Da ich so Jemand bin der nach ökonomischen Kriterien eh nicht ins Bild passt und auch keinen Sinn sehe mich von irgendwelchen Feudalherren als Untertan behandeln zu lassen, fällt es mir natürlich leichter aus dem Hamsterrad auszubrechen. Und es funktioniert auch, da bin ich ganz glücklich drüber. Alle Widersprüche in unserer Gesellschaft sind im Arbeitsleben begründet. Nicht umsonst ist eine ablehnende Einstellung für solche Strukturen ein Riesentabu in unserer Gesellschaft!

    Kann mich immer wieder über Leute amüsieren, die sich freiwillig in ein Firmengefängnis begeben und sich Dauerhaft irgendwas vormachen. Gibt 1000 sinnvollere Dinge als einer konventionellen Erwerbsarbeit nachzugehen. Punkt 6 ist sowas von zutreffend. Es ist ja nicht so das es nur Einzelpersonen sind. Das Wehklagen ist in allen Gesellschaftsschichten zu finden, aber alle machen den Wahnsinn mit. Viele Arbeiten sind weder von der Bezahlung noch von den Arbeitsbedingungen und vom Klima gut. Da gibt es für mich nix schönzureden, ich kann auf sowas getrost verzichten.

    Vieles geht heutzutage gegen die menschliche Natur, der Mensch ist keine Maschine. Funktionieren auf Befehl kann Jeder, selbst wenn man krank ist. Aber das ist für mich kein Leben. Wenn man auf sowas kein Bock hat, sollte man dazu stehen und das machen worauf man Bock hat solange das nicht in Kriminalität ausartet.

    Sport, Hobbys, Ehrenamt (viel bessere Motivation, weil man das aus eigenen Stücken macht und nicht weil es einen gesagt wird), Familie, Freunde, nixtun. Ja das Leben kann schön sein, dafür braucht es nicht das ganz große Geld.

    Man darf sich nicht von den Werten unserer Gesellschaft vergiften und stigamtisieren lassen, weil das Gehirnwäsche ist. Viele klagen ja immer, man könne nix ändern. Da muss man nur bei sich anfangen und sich nicht so fremdbestimmen lassen.

    Man hat bei uns mit die besten Karten etwas zu verändern, statt dessen vergleicht man sich mit irgendwelchen Diktaturen und redet sich alles schön.

    Punkt 30 wäre dope:

    Die da oben machen was Sie wollen!

    Auf keinen Fall etwas anderes wählen, es könnten sonst die Gefahr bestehen das endlich deine Interessen vertreten werden! Lasse alles durchgehen, egal wie dreißt und unfähig sich die Regierung deiner Meinung nach erweist! Wer einmal lügt den sollte man schließlich auch Vertrauen!

    Wähle immer das kleinere Übel! Es könnte ja sonst sein das man sonst was Annehmbares findet! Sage dir immer, die Anderen machen es auch nicht besser! Lasse Visionen und neuen Ideen nicht zu, es könnte ja möglicherweise funktionieren! Und rege dich nach der Wahl furchbar auf und sage dir du kannst ja eh nix ändern!

  41. Viele von uns haben mehr Wahl, als sie denken. Ich erlebe das immer wieder in Gesprächen. Vor allem gut ausgebildete AkademikerInnen stehen viele Wege offen. Und dann höre ich immer so Dinge wie “das geht nicht anders” – und dann das Klagen und dann die 29 Punkte, die voll reinhauen.

    Man riskiert aber eben immer die Andersartigkeit. Denn einen eigenen Weg zu gehen, kann auch bedeuten, der einzige Reisende auf diesem Weg zu sein. Und dann muss man sich tolerante Menschen suchen, um nicht einsam zu werden. Das ist alles immer persönliches Neuland – sicherer und auch bedeutend einfacher ist es, den Weg der Norm zu gehen, so wie alle es machen. Da ist man mit seinem Leiden auch garantiert nicht allein.

    Man sollte nicht glauben, dass der Ausstieg aus dem Hamsterrad der Einstieg in ein bequemeres Leben sei. Es kann verdammt anstrengend sein. Und es kann auch einiges dabei rauskommen, denn wenn man sich für etwas anstrengt, das einem persönlich wichtig ist, ist man produktiv. Nur meistens halt nicht reich hinterher. Aber Glück kann man ja auch nicht kaufen.

    1. Das was die Meisten, inclusive des Author hier nicht verstehen, das es bei Produktivität gar nicht darum geht reich zu werden, sondern eher darum überhaupt erst mal wieder Sicherheiten zu haben.Ich bin seit einigen Jahren krank und reiße mir den Arsch hier mit Internetmarketing und solchen unsinnigen Sachen auf , womit irgend welche nichts sagenden Jung spunde mit Firma von Papi, plötzlich Millionen machen und andere so wie ich quälen sich seit Jahren mit Hartz 4. durch das Leben.
      dazwischen gibt es leider nichts mehr.Ich versuche seit mindestens 12 Jahren aus diesem Hamsterrad auszusteigern.Und es bringt nichts , außer haufenweise Leuten die einem folgen, wenn man 29 Dinge Die auch so ähnlich in irgend welchen Psychologie Ratgebern stehen werden,den Leuten präsentiert.Marcus, wir können gerne mal unser Leben tauschen, mal sehen , ob Du da wieder rauskommen würdest mit deiner Philosophie. Glaube ich ehrlich gesagt nicht. Ich bin hier jetzt schon einige Zeit und außer das ziemlich viel Leute, ziemlich viel unsinniges Zeug reden, ist hier noch nicht passiert.Ist das Eure so genannte Produktivität?dann guckt euch lieber wieder den ganzen Tag eine Doku Soap nach der anderen an.
      Gute Nacht ihr lieben!

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