MarkusCerenak.com - Lass es dir gut gehen! http://www.markuscerenak.com Fri, 17 Apr 2015 17:03:57 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1 MarkusCerenak.com - Lass es dir gut gehen! no MarkusCerenak.com - Lass es dir gut gehen! http://www.markuscerenak.com/wp-content/plugins/powerpress/rss_default.jpg http://www.markuscerenak.com 10 dumme Gewohnheiten, die dein Leben demontieren http://www.markuscerenak.com/10-dumme-gewohnheiten.html http://www.markuscerenak.com/10-dumme-gewohnheiten.html#comments Fri, 17 Apr 2015 07:00:15 +0000 http://www.markuscerenak.com/?p=10025 “Man kann die Welt oder sich selbst ändern. Das Zweite ist schwieriger.“     – Mark Twain Wie kocht man am besten einen lebendigen Frosch? Wie sabotiert man ein erfolgreiches Unternehmen? Wie zerstört man den eigenen Körper? Die Antwort auf alle Fragen ist die gleiche: langsam. Sehr langsam. Alle drei Tragödien haben zudem eins gemeinsam: […]

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“Man kann die Welt oder sich selbst ändern. Das Zweite ist schwieriger.“

    – Mark Twain

Wie kocht man am besten einen lebendigen Frosch?

Wie sabotiert man ein erfolgreiches Unternehmen?

Wie zerstört man den eigenen Körper?

Die Antwort auf alle Fragen ist die gleiche: langsam.

Sehr langsam.

Alle drei Tragödien haben zudem eins gemeinsam: Man bemerkt das Feuer erst, wenn es zu spät ist.

Das Gleiche gilt für unser Leben: Es wird langsam demontiert, ohne dass wir es merken.

Das Dumme daran ist: Wir selbst demontieren es.

Wie?

Durch Gewohnheiten.

Durch dumme Gewohnheiten.

„Wir sind, was wir wiederholt tun. Exzellenz ist deshalb keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.“

    – Aristoteles

Unsere Gewohnheiten machen unser Wesen aus. Wir sind die Summe unserer alltäglichen Entscheidungen. Wir sind das Ergebnis unserer kleinen Handlungen.

Dein größter Reichtum

Du fragst dich nun: „Warum sollte ich als Unternehmer, Blogger oder Entrepreneur auf meine Gewohnheiten achten? Ich halte nichts vom Optimierungswahn unserer Gesellschaft. Ich bin halt, wie ich bin.“

Coca Cola hat eine milliardenschwere Marke, Apple hat High-End-Produkte und Aldi hat sein Müsli-Sortiment – und was hast du? Dich.

Während große Unternehmen materielle Vermögenswerte haben und ihr größter Reichtum ihr Produkt, ihre Marke oder ihr Netzwerk ist, hast du einen großen Vermögenswert: deine Persönlichkeit. Als Ein-Frau-Unternehmen ist dein Business unweigerlich mit deiner Persönlichkeit verbunden – deshalb heißt es ja auch Lifestyle-Business.

Wenn du also deine Persönlichkeit demolierst, demolierst du dein Business. Schlechte Gewohnheiten sind bei dir deshalb wie verfaulte Brote beim Bäcker: langfristig schlecht fürs Geschäft.

Doch heute möchte ich dir nicht sagen, was du zu tun hast, sondern was du eben nicht zu tun hast.

Bevor wir anfangen, etwas aufzubauen, sollten wir erst einmal aufhören, uns selbst auseinanderzunehmen.

Disclaimer:

Wenn ich jemandem mit diesem Beitrag zu nahe trete, dann möchte ich mich im Voraus entschuldigen. Es war blanke Absicht.

Die 10 dummen Gewohnheiten, die dein Leben demontieren, ohne dass du es merkst:

1) Schlummern gegen Kummer

„Der Morgen ist wundervoll. Sein einziger Nachteil ist, dass er zu so einem ungünstigen Zeitpunkt des Tages ist.“

    – Glen Cook

Schlaf ist wichtig, das wissen wir alle. Doch das Aufstehen an sich ist ebenso wichtig. Wie stehst du auf? Wie kommst du aus dem Bett? Fällst du aus der Kiste in die Schuhe und trottest halbwach zum Bus?

Die Schlummer-Funktion hat eine sehr starke symbolische Wirkung. Jedes Mal, wenn du den „Snooze-Button“ drückst, symbolisierst du: „Lass mich in Ruhe! Ich will den Tag noch nicht beginnen.“

Anstatt den Tag wie ein Kind am Weihnachtsmorgen zu beginnen (voller Begeisterung und sogar ohne Wecker), zeigt deine erste Handlung des Tages Abneigung. Aufschieben. Nicht-wahrhaben-Wollen. Nicht die beste Art, den Tag zu beginnen.

Eine Lösung:

Liebe, was du tust. Tue, was du liebst. Dann wirst du sagen können: „Thank God it’s Monday!“

2) Schwarzwälder Kirschtorte zum Frühstück essen

„Iss einen lebendigen Frosch zum Frühstück – danach kann dir nichts Schlimmeres mehr am Tag passieren.“

– Mark Twain

Wir beginnen den Tag mit leichten Dingen. Dinge, die uns ablenken. Dinge, die uns „ein gutes Gefühl“ geben. Dinge, die uns das Leben versüßen wie eine Schwarzwälder Kirschtorte.

Torten sind lecker, haben aber einen kleinen Haken: Langfristig werden wir selbst zu einem wabbeligen Stück Sahne.

Wir beginnen unseren Tag nicht mit der wichtigsten und schwersten Aufgabe, sondern wir schieben Kleinkram vor uns her, um beschäftigt zu wirken. Wir sind beschäftigt, aber wir sind nicht produktiv.

Wir tun etwas, aber wir kommen nicht voran, weil wir nur Schokolade und Schwarzwälder Kirschtorten futtern – und uns nicht an die „harte Speise“ herantrauen. Die beste Art, niemals etwas Wichtiges zu schaffen. Die beste Art, Unbedeutendes zu tun.

Eine Lösung:

Iss den lebendigen Frosch zum Frühstück und nicht die Torte. Hör auf, E-Mails zu checken und dich mit Kleinkram einzudecken.

3) Aus dem Fenster gucken

„Die Schuld, lieber Brutus, liegt nicht in unseren Sternen, sondern in uns selbst.“

― William Shakespeare, Julius Caesar

Wenn wir Menschen etwas gut können, dann ist das eins: Ausreden findenher-Schieberei – Adam und Eva haben damit schon angefangen.

Das Ausredenfinden liegt uns in den Genen, es ist wohl die am tiefsten verwurzelte Angewohnheit der Menschheit.

Kein Wunder also, dass wir immer einen Schuldigen suchen.

Die Bezahlung ist schlecht? Der Chef ist schuld.

Die Kinder sind unerzogen? Die Frau ist schuld.

Das Auto ist kaputt? Der Gärtner ist schuld, der den Baum hier hingepflanzt hat, wo ich langfahren wollte …

Wir suchen den Schuldigen „irgendwo da draußen“ und schauen aus dem Fenster – dabei sollten wir öfter in den Spiegel schauen und den Fehler bei uns suchen. Das größte Problem an dieser Einstellung ist: Wenn jemand anders schuld ist, dann ist auch jemand anders am Hebel deines Lebens. Willst du das?

Eine Lösung:

Schau seltener aus dem Fenster, wenn es schwierig im Leben wird, und schau öfter in den Spiegel. Übernimm Verantwortung für dein Leben – auch wenn du vermeintlich „nichts dafür kannst“.

4) Auf den Hollywood-Moment warten

„Wenn wir auf den Moment warten, wenn absolut alles fertig ist, dann werden wir niemals beginnen.“

― Ivan Turgenev

Sie läuft auf ihn zu, er hebt sie in die Luft, das Publikum jubelt. Die Musik schallt: „I’ve Had the Time of My Life“. Das Finale des Films „Dirty Dancing“.

Dieser Moment ist so rührend. So perfekt. So … unreal.

Hollywood kann sehr gut Bilder in unseren Köpfen erzeugen. Wir fangen dann an, solche Momente auf unser Leben zu übertragen und suchen sie – und warten auf sie.

Das Dumme daran: Sie kommen nicht. Diese magischen Hollywood-Momente, in denen dir Aragon auf die Schulter klopft und eine epische Rede hält, wird es nicht geben. Und das Dümmste, das wir tun können, ist auf diese Momente zu warten.

Der beste Moment, deinen Traum zu beginnen, war gestern. Der zweitbeste Moment ist heute.

Eine Lösung:

Hör auf, auf den perfekten Moment zu warten. Just do it.

5) Gehirn-Standby aktivieren

„Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.“

– Albert Schweitzer

Markus sagt es immer wieder. Markus fragt dich immer wieder. Und das Hamsterrad will nicht, dass du dir diese Frage stellst:

„Warum tust du, was du tust?“

Unser Alltag ist so vollgestopft, so dass wir schlicht und einfach keine Zeit zum Nachdenken haben. Unser Gehirn ist nicht an, es ist lediglich im Standby-Modus. Wir denken, dass wir denken – in Wirklichkeit reihen wir nur Vorurteile und Paradigmen aneinander.

Doch wenn wir nicht nachdenken, wer wird es dann für uns tun? Viele Probleme unseres Lebens könnten wir lösen, wenn wir einfach mal innehalten und uns in Ruhe Zeit zum Nachdenken nehmen würden – und Zeit kann man immer finden.

Eine Lösung:

Halte inne. Hör auf, Dinge zu tun, nur weil du sie immer getan hast und weil andere sie auch tun. Fang an zu zweifeln und stelle dir regelmäßig die Frage: „Warum tust du, was du tust?“

6) Im Krabbentopf schwimmen

„Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du am meisten Zeit verbringst“

― Jim Rohn

Deine Idee kann grandios sein. Dein Tag kann super beginnen. Doch meist reicht ein „kleiner Idiot“, der deinen Traum und deinen Tag ruinieren kann.

Die Menschen um uns herum beeinflussen uns. Das können wir nicht ändern. Wir können aber ändern, mit wem wir zusammen sind.

Es gibt Menschen, die ziehen dich nur runter. Tim Ferriss nennt solche Menschen „Krabben“. Wenn du Krabben in einen Topf wirfst, dann ziehen sie sich gegenseitig runter und keine Krabbe überlebt. Wenn du also gerne im Krabbentopf schwimmst, dann weißt du, wo du landen wirst.

Wenn du dich mit negativen, meckernden, schlecht gelaunten Menschen umgibst, dann rate mal, wie dein Leben aussehen wird.

Eine Lösung:

Meide einfach Krabben. Mache ein Liste von Menschen, die dich herunterziehen, und verbringe einfach weniger Zeit mit ihnen. Ohne Pathos, ohne Taschentuch-Gewinke. Einfach seltener im Krabbentopf vorbeischauen.

7) Krieg spielen

„Zerstöre ich nicht meine Feinde, wenn ich sie zu meinen Freunden mache?“

― Abraham Lincoln

Wir Menschen sind paranoid. Wir sehen Feinde, wo keine sind. Wir sehen Bösewichte im Busch und verdächtigen andere, etwas im Schilde zu führen.

Wir sehen Feinde, keine Freunde. Wir spielen Krieg und sehen Konkurrenten, Mitbewerber, Arbeitskollegen, Chefs, Partner und Kunden als Gegner an, die man besiegen muss. Gerade in der Bloggerwelt ist so eine Denkweise tödlich.

Doch auch für deine Persönlichkeit ist diese Haltung ein Selbstvernichtungs-Knopf. Denn irgendwann wirst du dadurch alleine stehen. Ganz alleine.

Eine Lösung:

Glaube an das Gute im Menschen und vertraue Menschen. Jeder Mensch ist dein Freund, bis er selbst das Gegenteil bewiesen hat.

8) Die Welt retten

Definition von Multitasking: Mehrere Dinge gleichzeitig versauen.

Wir leben in einer Welt der unbegrenzten Möglichkeiten. Gurus sagen uns ständig, dass wir alles erreichen können, „wenn wir nur an uns glauben“. Sorry, ich muss dich enttäuschen: Du kannst nicht alles haben.

Du kannst nicht Familienvater und Millionär werden. Du kannst nicht Profifußballer, Physik-Nobelpreisträger und Weltklasse-Pianist werden. Du musst dich entscheiden.

Du kannst nicht die ganze Welt retten. Als Selbstständiger kannst du nicht auf allen Hochzeiten tanzen und du kannst es nicht jedem recht machen. Also hör auf damit. Multitasking ist eine Lüge.

Du musst die Welt nicht retten, sondern du musst das tun, was dich wirklich lebendig macht. Denn was die Welt braucht, sind Menschen, die lebendig geworden sind.

Eine Lösung:

Vergiss Multitasking. Eins. Nach. Dem. Anderen. Und. Eine. Sache. Aber. Richtig.

9) An die Normalität glauben

Lange Zeit habe ich gewartet, dass in mein Leben Ruhe, Ordnung und „Normalität“ einkehrt. Dieser Moment ist nie gekommen. Ich glaubte, dass ich dann endlich Zeit zum Schreiben haben würde. Dann hätte ich endlich mehr Zeit für meine Familie – doch die Normalität kam nicht.

Vielleicht denkst du gerade auch so. Vielleicht erwartest du auch „Normalität“, Sicherheit und ein geordnetes Leben.

Ich würde immer noch in der Ecke sitzen und warten, wenn ich nicht eine Sache verstanden hätte: Es wird nie normal. Es wird nie sicher. Es wird nie einfach. Stattdessen sollte ich den Prozess genießen und meine „Normalität“ anders definieren. Kurze Nächte, Unordnung, ein Berg von Arbeit, wenig Zeit … das ist jetzt meine Normalität. Das große Problem hier: Wer auf Normalität und Ruhe hofft, wird oft im Leben enttäuscht werden. Denn sicher ist, dass nichts sicher ist.

Eine Lösung:

Definiere deine Normalität neu. Die Kunst des Lebens ist nicht, dein Ziel zu erreichen, sondern das Reisen zu meistern.

Selbstzerstörungsmodus deaktiviert

All diese Gewohnheiten haben eins gemeinsam: Sie zerstören dich von innen. Sie kratzen an deiner Persönlichkeit, deinem Selbstbewusstsein und vor allem an deiner Lebenskraft.

Wir konzentrieren uns oft auf neue Gewohnheiten und auf das „Aufbauen“ unserer Persönlichkeit. Dabei können wir so viel erreichen, wenn wir gewisse Dinge nicht tun oder denken.

Ich wünsche mir, dass es mehr Menschen gibt, die aufhören, sich selbst zu demontieren – und fange deshalb bei mir an.

Den Schluss macht für mich ein Mensch, von dem man sehr viel lernen kann:

„Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.“

– Albert Schweitzer (1875 – 1965), deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph, 1952 Friedensnobelpreis

PS: Wenn du dich jetzt fragst, wo der 10. Punkt ist: Gewöhn dir ab, zu glauben, dass alles immer nach Plan läuft.


03-200x300Über den Autor:

Walter Epp ist begeisterter Autor und Texter mit Feuer unterm Hintern. Auf seinem Blog bekommst du kostenlos sein eBook mit Schreibtipps für Blogger, Texter und Autoren.


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10 Wege, wie du es dir im April gut gehen lässt (dieses Mal ziemlich anders) http://www.markuscerenak.com/10-wege-april-gut-gehen-laesst-dieses-mal-ziemlich-anders.html http://www.markuscerenak.com/10-wege-april-gut-gehen-laesst-dieses-mal-ziemlich-anders.html#comments Mon, 13 Apr 2015 07:00:52 +0000 http://www.markuscerenak.com/?p=10043 Ganz ehrlich, ich bin echt froh, dass der Frühling da ist. Denn die Kälte hat mich schon heftigst genervt. Dazu musst du wissen, dass ich ja gar nicht für kaltes Wetter gemacht bin und ich alles an Motivationskünsten für mich aufbringen muss, um im Winter auch nur auf 60 % meiner Leistungsfähigkeit zu kommen. Jawohl, […]

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Ganz ehrlich, ich bin echt froh, dass der Frühling da ist. Denn die Kälte hat mich schon heftigst genervt. Dazu musst du wissen, dass ich ja gar nicht für kaltes Wetter gemacht bin und ich alles an Motivationskünsten für mich aufbringen muss, um im Winter auch nur auf 60 % meiner Leistungsfähigkeit zu kommen.

Jawohl, das ist jetzt ein Outing.

Ich muss mich im Winter gehörig selbst bescheißen, um in die Gänge zu kommen.

Ich bin froh, dass ich meinen Blog habe, der so ein wenig die Kontrollinstanz übernimmt für das, was ich tue oder auch nicht tue. Denn hätte ich in meinem Leben nicht so ein starke Aufgabe, die einfach Tag für Tag in mir brennt, dann wäre das echt nicht lustig.

Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, als ich montags morgens im tiefverschneiten Wien zu meinem Auto gestapft bin, um es vom Schnee zu befreien, um mich dann mit klammen Fingern in den Stau zu stellen und in mein Hamsterrad zu fahren. Es war echt nicht gut. Echt nicht. Wirklich nicht.

Und ich bin sehr dankbar, dass es vorbei ist. Dass ich etwas tue, das mich morgens quasi mit Leichtigkeit aus dem Bett hievt und mich die Dinge tun lässt, die ich gerne tue. Und ich will, dass es dir auch so geht.

Aber zurück zum Frühling, zur Sonne, die morgens in mein neues Schlafzimmer scheint (ich habe ja im März-Artikel erwähnt, dass meine Wohnung renoviert wird). Zurück dazu, dass es für mich mit Sonne leichter geht. Und ich denke, dass das auch für dich so ist.

Habe ich mich in den letzen 3 Monaten mehr mit „allgemeinen“ Gut-gehen-lassen-Strategien beschäftigt, so geht’s heute wieder ein wenig konkreter zu.

Denn noch immer haben zu viele meiner Leser und Hörer (und vermutlich bist du auch dabei) ein paar Hürden vor sich: Nämlich wenn es darum geht, etwas zu finden, was du gerne tust, echte Begeisterung dafür zu entwickeln und dann damit auch Geld zu verdienen. Und zwar gutes Geld.

Und mein Blog und mein Podcast sind ja wohl dazu da:

  • Dir zu zeigen, dass es etwas gibt, das mehr ist als nur ein Job
  • Dir zu beweisen, dass es möglich ist, damit auch Geld zu verdienen
  • Dir zu erklären, wie du das (so wie auch ich) mit einem Blog & Co hinbekommst

Denn meine Mission ist genau das:


Meine Mission ist, dich zu unterstützen, deine zu finden.
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Lass uns anfangen!

1) Stelle dich deinen Ängsten

Darf ich vorstellen: Die wahre und einzige Hürde, die dich noch nicht hat starten lassen. Die dich mit eisenhartem Griff in deinem Hamsterrad verharren lässt: Angst.

Aber das spannende an der Angst ist, dass du meistens nicht mal weißt, wovor du Angst hast. Die übliche Antwort wäre: „Ich habe vor allem möglichen Angst“. Also wird klar, dass du Angst vor der Angst hast.

Wenn du es wirklich ernst meinst, also wenn du es wirklich ernst meinst, dass du raus willst, um etwas zu tun, was du gerne tust, das dich strahlen lässt und was dir auch genug Geld liefert, dass du dich wohl fühlst, dann musst du dich ihr stellen. Du musst dir klar machen, was genau dich bremst. Und zwar musst du dir dafür Zeit nehmen. Von selbst geht es nicht. Aber ich versichere dir eines: Danach wird es dir gut gehen.

2) Mache etwas, was du dir schon lange vornimmst

Der nächste Schritt ist logisch. Denn die Angst hält dich davon ab, in die Gänge zu kommen. Und mal ganz ehrlich. Ist dieses amöbe, unklare, „Ich habe irgendwie Angst“-Zeug es wirklich wert, dass du auf dich selbst sauer bist? Oder dich einfach selbst nicht mehr respektierst, weil du weißt, was du dir schon alles vorgenommen hast und nicht angefangen hast? Ich kenne das: Tausendmal habe ich mir vorgenommen, mich selbständig zu machen. Und mit meinem Blog habe ich es dann einfach gemacht.

(Unter uns: Ein Blog hat ja nix mit einem Business zu tun. Oder mit selbständig sein. Das Business rundherum entwickelt sich einfach. Daher ist Bloggen ja so eine tolle Sache.) Wenn du etwas tust, das schon lange auf der Agenda steht, dann geht es dir gut.

3) Trenne dich von etwas

Die Angst begleitet uns noch immer. Denn es gibt weitere Gründe, warum du nicht schon lange das tust, was du eigentlich tun solltest: Nämlich etwas, was dir Spaß macht. Der Grund ist: Du willst nicht das verlieren, was du dir so hart aufgebaut hast und was du dir so sauer erarbeitet hast. Daher trenne dich einfach aktiv von bestimmten Dingen. Und du wirst merken, das tut gar nicht so sehr weh wie gedacht. (Ich habe gerade die Wohnung renoviert und mich im Zuge dessen von unglaublich vielen Dingen getrennt.) Überraschenderweise fühlt es sich gut an.

4) Mache eine Liste mit Möglichkeiten

Was dann passiert, ist spannend. Nachdem das Schreckgespenst „Angst“ nun in seine Schranken verwiesen ist, kannst du zulassen, ein wenig herumzuspinnen. Nimm dir einfach 15 Minuten Zeit und schreibe eine Liste, was du gerne tust. Einfach mal sch***egal, ob du damit Geld verdienen kannst (oder glaubst, Geld verdienen zu können) oder nicht. Dann mache eine zweite Liste. Darauf schreibst du alles, womit du gerne Geld verdienen würdest. Auch hier ist mal egal, ob du es kannst oder ob es irgendwelche anderen Hürden gibt. Es geht nicht darum, es sofort alles zu tun. Es geht um das Gedankenspiel. Wenn du siehst, was dir alles so einfällt, wird es dir gut gehen.

5) Registriere eine Domain

Jetzt wirst du dir denken: Wofür denn das? Ich habe keine Ahnung oder ich blogge noch nicht oder ich kann noch nicht starten. Und überhaupt, welche denn?

Ich habe vor einigen Jahren meine erste Domain registriert, die ich nie benutzt habe. Aber es war für mich ein Startschuss.

Mit dem „Besitzen“ der ersten Domain habe ich mich als Online-Business-Inhaber gefühlt. Geh einfach auf www.namecheap.com, lege eine Account an und kaufe dir eine Domain. Kostet de facto nix, fühlt sich aber gut an.

6) Erkenne, was möglich ist

Wir nehmen wieder die beiden Listen von Punkt 4.  Bei Liste 1 überlege dir bei jedem Punkt, wie du damit  Geld verdienen könntest. Egal ob es dir absurd vorkommt oder nicht.

Öffne Google und checke, ob schon jemand auf dieser Welt mit dem, was du aufgeschrieben hast, ein Business betreibt. Wenn ja, hast du dir die Antwort, ob es möglich ist, schon selbst gegeben.

Dann nimm Liste 2 her und überlege dir den ERSTEN Schritt, den du machen kannst, um die Punkte darauf zu erreichen. Was kannst du tun, um den einzelnen Ideen einen Schritt näher zu kommen? Verabschiede dich von dem Gedanken, detaillierte Businesspläne & Co haben zu müssen. Ich und viele andere, die mit einem Blog ein Online-Business aufgebaut haben, hatten auch keinerlei Plan. Beide Listen bekommen plötzlich Sinn und dadurch geht es dir gut.

7) Schreibe einen Blogartikel

Jetzt wirst du dir denken:

O.k., Markus hat sie nicht mehr alle. Wofür soll ich einen Blogartikel schreiben? Ich habe (noch) keinen Blog. Niemand wird das lesen.

Mag sein. Aber ähnlich wie das Registrieren einer Domain hat das symbolischen Charakter. Nimm die beiden Listen her, wähle irgendeine deiner Ideen oder Möglichkeiten und schreibe 800 Worte darüber. Einfach nur für dich. Ich kann eines sagen. Schreiben verändert alles. Es bringt dich dazu, deine Gedanken zu ordnen und schafft Ideen. Und es bringt dich näher zu dem, was du gerne tust und womit du dein Geld verdienen möchtest. Und zwar regelmäßig. Ich spüre beim Schreiben eine Energie, die meine früheren Jobs & Co mir nie gegeben haben. Probiere es aus. Es geht dir gut dabei.

8) Schreibe deine Kündigung

Keine Angst, ich rufe jetzt nicht dazu auf, dass du Hals über Kopf alles hinschmeißen sollst. Aber es geht darum, einen Schritt mehr zu machen als nur zu denken, zu jammern oder zu sagen: Irgendwann kündige ich diesen Job. Es geht darum, wie bei einigen Punkten heute ein Zeichen zu setzen.

Öffne ein Worddokument, adressiere es, vergib ein Datum (idealerweise eines, wo du wirklich vorhast zu kündigen), formuliere das Kündigungsschreiben, drucke es aus und unterschreibe es.

Ab sofort ist dies ein weiterer Motivationsfaktor. Ein Motivationsfaktor, das zu tun, was du gerne tust, was dir Spaß macht und was dich begeistert. Und damit auch gutes Geld zu verdienen. Und ein Abschied vom „normalen Hamsterrad-Dasein“. Glaub mir, DAS fühlt sich richtig gut an.

9) Beende dein Doppelleben

Ich habe es lange geführt. Das Leben als unglücklicher Angestellter gepaart mit dem Träumer in der Freizeit. Denn ich hatte eine gute Work-Life-Balance. Das verstehe ich nämlich unter diesem Begriff: Sich das mühsame „Work“-Leben durch ein spannendes „Life“ erträglicher zu machen. Das ist nichts anderes als ein Doppelleben. Mir wurde das erst klar, als ich mein Hamsterrad verlassen hatte, dass ich ein Bruce Wayne/Batman-Leben geführt habe. Du kannst dir das heute bewusst machen und mit den 9 anderen Schritten dieses Artikels etwas dagegen unternehmen. Dabei wird es dir gut gehen.

10) Erlaube dir, eine Mission zu haben

Kennst du das: Du blickst verstohlen bis bewundernd auf Menschen, die es geschafft haben. Die ihren Traum, ihre Berufung leben und damit erfolgreich sind.

Und du denkst dir:

Das kann aber nicht jeder. Nicht jeder hat das Glück, so etwas zu finden. Nicht jeder ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Nicht jeder hat eine Berufung, die erfolgreich macht. Nicht jeder kann etwas tun, was Spaß macht und damit gut verdienen.

Das stimmt nicht.


Es kann deswegen nicht jeder, weil  es sich nicht jeder erlaubt.
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Du machst dich klein und normal und ordnest dich so ein in die Reihe der Hamsterradler. Jene, die ewig hoffen und niemals tun.

Erlaube dir, dass es auch für dich eine Aufgabe gibt. Eine, die du gerne erfüllst und die auch dein Leben finanziert.

Gewöhne dich an den Gedanken. Wenn sich die gesamte Menschheit Schritt für Schritt an den Gedanken gewöhnt hat, dass sich die Sonne NICHT um die Erde dreht, dann kannst du dir auch eingestehen und erlauben, dass du eine Mission hast, die dich erfüllt und dich gut leben lässt.

Ich bin mit meinem Blog auf deiner Seite. Nächste Woche mit dem nächsten Schritt. Wir arbeiten gemeinsam an Angst, Zweifel & Co mit dem „zweifellosen Werkzeugkasten“, den ich für dich bereitgestellt habe. Das aber erst nächsten Montag. Bis dahin ist viel zu tun, nämlich:


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In der heutigen Episode teile ich mit dir drei Techniken, wie du deine Kunden richtig ansprichst. Online sind die Hürden natürlich noch größer deine Klienten richtig zu erreichen.

Daher habe ich für dich 3 Werkzeuge, die dir dabei helfen, die richtigen Kunden, richtig anzusprechen, damit Vertrauen entstehen kann und zu sie zufriedenen Käufern werden.

In dieser Episode erwähnte Links:

Geht Bald Los!

 

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Erfolg mit Leidenschaft – EML 096 

Jetzt hören:


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Immer wieder das Gleiche. http://www.markuscerenak.com/immer-wieder-das-gleiche.html http://www.markuscerenak.com/immer-wieder-das-gleiche.html#comments Mon, 06 Apr 2015 08:00:54 +0000 http://www.markuscerenak.com/?p=9961 Heute nur ein kleiner Gedanke, warum uns allen im Leben immer wieder die gleichen Dinge widerfahren.       Bist du RSS-Feed Leser? Dann geh' sicher, dass du dir den Bonus auf meinem Blog nicht entgehen lässt: Klicke hier und anschließend auf den Button "Ja, ich meine es ernst!".

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Heute nur ein kleiner Gedanke, warum uns allen im Leben immer wieder die gleichen Dinge widerfahren.

 

 

 


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Vom Provinzkoch zum Autor http://www.markuscerenak.com/vom-provinzkoch-zum-autor.html http://www.markuscerenak.com/vom-provinzkoch-zum-autor.html#comments Fri, 03 Apr 2015 07:00:51 +0000 http://www.markuscerenak.com/?p=9948 Als Wirtshauskind war meine Zukunft eigentlich vorherbestimmt. Ich absolvierte eine Lehre als Koch und es war klar, dass ich eines Tages den elterlichen Gasthof übernehmen würde. Für den jungen Kerl, der sein Leben noch vor sich hatte und dem wichtig war, dass er zum Fußballspielen frei bekam, war das auch absolut in Ordnung. Ich kannte […]

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Als Wirtshauskind war meine Zukunft eigentlich vorherbestimmt. Ich absolvierte eine Lehre als Koch und es war klar, dass ich eines Tages den elterlichen Gasthof übernehmen würde. Für den jungen Kerl, der sein Leben noch vor sich hatte und dem wichtig war, dass er zum Fußballspielen frei bekam, war das auch absolut in Ordnung. Ich kannte nichts anderes und kam auch garnicht auf die Idee, mir über etwas anderes Gedanken zu machen.

Der Auslöser

Doch als ich mit 21 Jahren meine Mutter durch einen Gehirntumor verlor, stürzte ich in eine Sinnkrise. Wer bin ich? Was will ich? Was wünsche ich mir? Das waren die Fragen, die ich mir stellte, als ich mit dem Tod konfrontiert wurde und mir der Verlust meiner Mutter so heftig zu schaffen machte.

Durch den Kummer griff ich zum Stift, und therapierte mich nicht nur mit dem Schreiben, sondern beschrieb auch meine Vorstellungen vom Leben, der Liebe und das Menschsein, auch wenn bis dahin Literatur so gut wie keinen Stellenwert in meinem Leben hatte. Doch nach und nach merkte ich, wie toll es ist, mit Worten Welten zu kreieren und der Traum war geboren, eines Tages einen Roman zu schreiben.

Wozu fühlst du dich berufen?

Die Bücher, die ich bis dahin gelesen hatte, konnte ich an einer Hand abzählen. Und vom Handwerk des Geschichtenerzählens hatte ich überhaupt keine Ahnung. Aber ich spürte deutlich, dass das meine Berufung war. Ich erinnere mich gut daran, dass ich ein Buch von Hermann Hesse zur Hand nahm, irgendeine Seite aufschlug und ein paar Sätze las. Und dann dachte ich mir: All die Wörter, die er benutzt, kenne ich. Die Kunst besteht ja eigentlich nur darin, die Wörter in die richtige Reihenfolge zu bringen. Und das kann man lernen. Dank Internet, das Ende der Neunziger immer mehr auf dem Vormarsch war, konnte ich mich mit wenigen Klicks fortbilden und mich mit Leuten austauschen, die Erfahrung mit dem Handwerk hatten.

Ohne Schweiß kein Preis

Wenn etwas möglich ist, dann kann man es auch erreichen, wenn man es unbedingt will und mit Konsequenz verfolgt. Das ist bis heute mein Leitsatz und gilt für nahezu jeden Bereich. Vielleicht schafft man es nicht heute, auch nicht morgen, aber eines Tages, und vor allem dann, wenn die Zeit reif dafür ist. Denn erfüllt sich ein Ungelernter den Traum der Selbstständigkeit, wird er damit nicht glücklich werden.

Kurzum: Ich hatte einen Traum, wusste aber, dass ich erst das Handwerk erlernen musste.

Nachdem ich mich neun Jahre mit Büchern über das Schreiben fortgebildet hatte, in Schreibforen Kontakte geknüpft und Auseinandersetzungen gesucht hatte, viele meiner Werke zur Diskussion gestellt und mich intensiv mit der Verlagswelt beschäftigt hatte, war die Zeit reif und ich konnte einen kleinen Verlag für meinen Debütroman ‚Das Mondgeheimnis‘ begeistern.

Neue Träume

Als mir ein Jahr später ein Filmemacher schrieb, dass es ihm eine Ehre wäre, diesen Roman zu verfilmen, rutschte ich in das Filmgeschäft und ein neuer Traum war geboren: Ich wollte meine Geschichten auf der Leinwand und der Mattscheibe sehen.

Die ersten Jahre machte ich die bittere Erfahrung, dass es im Mediengeschäft  wesentlich härter zur Sache geht, man vielen Dampfplauderern auf den Leim gehen kann und die Chance, erfolgreich zu sein, unglaublich gering ist und hart erkämpft werden will. Zudem musste ich viel Neues lernen. Aber mir war klar, dass Aufgeben keine Option war: Schaffen das andere, kannst du es auch schaffen!

Entbehrungen

Nur musste ich für diesen Traum so reduziert wie möglich leben, um ihn so schnell wie möglich verwirklichen zu können. Ich begab mich in das Hamsterrad immer nur solange, bis es genug zum Leben abwarf. Die restliche Zeit wollte ich für meinen Traum ackern. Ich wollte weniger Gehalt, dafür auch weniger Arbeitsstunden. Ich opferte meine Urlaubstage, um meine Wochenstunden in meiner Arbeit weiter zu minimieren. Ziel war es, so viel Zeit wie möglich am Tag für das Schreiben zu haben, wie nur möglich. Lieber sechs Tage fünf Stunden arbeiten, als drei Tage zehn Stunden.

Risikobereitschaft

2010 kam ich mit meiner Freundin zusammen, zog zu ihr und nutzte so die Chance, mich selbstständig zu machen und alle Brücken zum bisherigen Leben abzubrechen. Mit dem Verkauf meiner Möbel, des Autos, und einem kleinen Erbe hatte ich ein gutes finanzielles Polster, das es mir ermöglichte, meine Zeit nicht mehr mit einer Arbeit zu vergeuden, die mich unglücklich machte und eben nur ein Job war. Aber es bedeutete natürlich auch eine gewisse Risikobereitschaft. Schließlich hatte ich zunächst mehr Ausgaben, als Einnahmen. Aber ich glaubte fest an mich. Trotzdem wurde es zum Wettlauf mit der Zeit, denn die Zeit war nicht so schnell reif, wie ich dachte. Mit den Jahren schmolz das Geldpolster weg, ohne, dass ich den Durchbruch schaffte.

Nicht nur auf eine Karte setzen

Ich machte natürlich auch viele Fehler. Einer davon war, sich nur auf ein Projekt zu konzentrieren. Ich verlor über ein Jahr, in dem ich an einem Drehbuch arbeitete, das längst begraben ist, ohne, dass ich auch nur einen Cent daran verdient hatte.

Daher betrieb ich daraufhin sehr viel Akquise über Portale wie Xing und Facebook, versuchte mich nicht nur mit Romanen und Filmen, sondern entwickelte auch Serien-Konzepte, Theaterstücke und Imagefilme. Zudem generierte ich zusammen mit meinem Drehbuchpartner Chancen um Chancen, um endlich einen Treffer zu landen. Ich war mir sicher, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis es endlich klappen würde.

Tod des Hamsterrads

Tatsächlich bekamen wir dann im Oktober 2014 den Entwicklungsauftrag für ein TV-Movie. Es war, als wäre das eine Art Startschuss gewesen. Denn plötzlich taten sich in vielerlei Hinsicht Möglichkeiten auf. Denn nach dem TV-Film ist bereits eine Kino-Komödie in Planung. Und etliche weitere Film- und Kinostoffe stehen in den Startlöchern. Daher ist es aktuell so, dass ich zwar in Arbeit ertrinke, aber diesen Tod genieße. Denn dafür habe ich mein Leben lang geackert. Rückblickend betrachtet ist also Geduld eine sehr wichtige Eigenschaft, um seinen Traum zu verwirklichen. Wobei ich zugegebenermaßen nicht sehr geduldig bin. An jedem Silvesterabend dachte ich mir nämlich immer wieder aufs Neue: Aber dieses Jahr werde ich davon leben können. 

Breit aufgestellt

Die Wahrscheinlichkeit auf eigenen Füssen stehen zu können vergrößert sich, wenn man mehrere Standbeine hat. Und wenn man es dann mal geschafft hat, gilt es, nicht nachzulassen und sich weiterhin breit aufzustellen.

Daher habe ich trotz meiner großen Liebe zum Film der Literatur nicht abgeschworen. Jemand sagte mir mal: Bevor deine Mutter in den Himmel kam, schenkte sie dir mit dem Schreiben den Himmel. Er hatte absolut Recht damit!

Und genau deshalb schreibe ich als Hommage an sie Liebesromane mit Seele, die ich in ihrem Namen veröffentliche. ‚Seelenkuss mit Himbeereis‘ ist nach ‚Traummänner und andere Hirngespinste‘ nun bereits der zweite Liebesroman, der unter dem offenen Pseudonym ‚Anna Fischer‘ erschienen ist und der es erfreulicherweise binnen zwei Wochen in die “Top 50“ der Amazon-Kindle-Charts geschafft hat. Vielleicht stand diese Veröffentlichung durch meine Mutter unter einem guten Stern. Wer weiß … 

Was mir geholfen hat

So komisch das klingen mag: Aber ich hatte nur sehr wenig Talent zum Schreiben. Und meiner Meinung nach dient ein großes Talent lediglich dazu, einen gewissen Vorsprung gegenüber Leuten zu haben, die nicht so talentiert sind und sich das erst erarbeiten müssen.

Das, was mir geholfen hat, waren meine Kritikfähigkeit, meine Lernbereitschaft und mein unbändiger Wille, es absolut zu wollen. Man sollte demütig mit Kritik umgehen und nicht glauben, dass man perfekt ist. Immer lernwillig sein und sich immer hinterfragen. Ich glaube, dass man sich nur so weiter entwickeln kann. Nicht nur im Schreiben, sondern auch als Mensch.

Am Ziel

Man lernt nie aus, heißt es oft fürs Leben. Und so ist es auch in kreativen Berufen wie dem des Autors. Ich werde nie auslernen. Das Handwerk ja, aber die Kunst ist dem Wandel der Zeit unterzogen, und morgen kann man über etwas schreiben, was es heute noch nicht gibt. Aber ich habe es geschafft, meine Berufung zu leben und ich möchte allen Mut machen, sich mit dem zu verwirklichen, zu dem sie sich berufen fühlen. Die Welt bestünde nur noch aus glücklichen Menschen. Wenn du dich zu etwas berufen fühlst, kannst du dich ohnehin bereits glücklich schätzen. Schließlich wissen viele Menschen nicht einmal, welche Talente in ihnen schlummern. Mit deiner Berufung hast du eine Chance, die du auch nutzen solltest. Daher vergeude keine Minute mit Zögern, sondern mach dich sofort auf den Weg. Mit jedem Schritt, den du getan hast, näherst du dich deinem Ziel. Niemand anders wird den Weg für dich gehen. Je eher du damit anfängst, desto schneller hast du ihn hinter dir.


StefanFischerStefan M. Fischer wurde am 12.02.1976 in Cham/Oberpfalz geboren, er absolvierte eine Lehre als Koch und arbeitete in diesem Beruf, bevor er sich Okt. 2010 als Autor selbstständig machte.

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Da uns viele von euch geschrieben haben, dass sie noch ein wenig mehr Zeit brauchen, haben wir uns dazu entschlossen, die Frist ein wenig zu verlängern. 

Das bedeutet, du kannst dein Buch zwischen 01.04.2015 und 06.04.2015 zu Amazon hochladen, denn dann erscheint es spätestens am 07.04.2015.

Die drei unter euch, die in den ersten 7 Verkaufstagen,die meisten Verkäufe haben, sind die Sieger des Contest und gewinnen die angekündigten Preise.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Veröffentlichung des Buches!

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