80 % der Blogger machen fatale Fehler bei ihrem Freebie und Lead Magnet. Gehörst du auch dazu?

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Wenn du Blogger, Online-Unternehmer oder Lifestyle-Business-Betreiber bist, dann bekommst du es gebetsmühlenartig vorgesagt.

Du brauchst ein Freebie, einen Lead Magnet, eine kostenlose Probe deiner Arbeit, damit man sieht, du hast Ahnung von dem, was du tust.

Also quasi eine vertrauensbildende Maßnahme, damit du für deine Leser und baldigen Kunden den Beweis antreten kannst, dass deine digitalen Produkte hohe Qualität und vor allem viel Nutzen haben. (Ja, ein Freebie ist bereits ein digitales Produkt – mehr zu digitalen Produkten gibt’s übrigens nächsten Freitag.)

So ein Lead Magnet fungiert auch gleichzeitig als Anreiz, sich in deinen Newsletter einzutragen.

Daher brauchst du so was einfach.

O.k., so weit, so gut.

Alle Online-Business-Gurus, Blogging-Experten, Lifestyle-Entrepreneur-Berater-Fuzzis sagen dir, dass du so was brauchst.

Aber keiner sagt dir, wie du es machst und vor allem, was du bei Lead Magnets niemals, niemals, niemals tun darfst.

Das schauen wir uns jetzt mal gemeinsam anhand meiner Lead-Magnet-Vorgeschichte an. Denn ich habe die Fehler gemacht. Als ob ich eine Checkliste vor mir gehabt hätte: „Das sind die größten Fehler bei Lead Magnets und die machst du jetzt mal!

Ein 50-Seiten-eBook, 1233 Subscriber in einem Monat, hunderte Mails und Kommentare

Das war das Ergebnis meines ersten Lead-Magneten „Das Tao einer Lebensweise“ im Jahr 2013, ein paar Monate nach Start meines Blogs.

 

Du wirst dir denken: Ist doch sensationell. Wo ist da der große Fehler?

Fehler 1) Inhalt, Konzept, Strategie

Das kann ich dir gerne sagen. Das eBook war eine Zusammenfassung meiner Denkweise, was Hamsterrad und Co betrifft. Es war nett zu lesen, alle waren begeistert, aber es hat zu nichts geführt. Es hatte keinen Auftrag, es führte nicht zum nächsten Schritt, es war keinerlei Strategie dahinter.

Ich schreib jetzt mal ein eBook, das meine Leser interessiert. Das dachte ich mir, als das Ding entstand.

Jetzt mal ganz ehrlich. Gibt es da draußen irgendeinen Unternehmer, irgendjemanden, der erfolgreich ist, der „einfach mal so“ etwas macht?

Nein.

Dein Lead Magnet sollte nicht „einfach mal einen Überblick“ geben, was du so tust. Dein Lead Magnet sollte nicht atmosphärisch sein, ohne deinen Lesern und Kunden zum nächsten Schritt zu führen.

Ich wiederhole es sicherheitshalber nochmal:

Ein richtig gut konzipierter Lead Magnet übernimmt viele Aufgaben. Eine davon ist: Den Lesern den nächsten Schritt zu erleichtern oder sogar den nächsten Schritt vorzugeben.

Ein Lead Magnet ohne diese Strategie sammelt Menschen in deine E-Mail-Liste. Die dann entweder nicht wissen, was sie weiter tun sollen und sich nicht weiter mit dir beschäftigen, oder die einfach nur dein „Freebie“ haben wollten.

100 Seiten eBook, ein Hörbuch, zwei Infografiken, ein paar Checklisten und so weiter

Mein nächster Lead Magnet war das Hamsterrad-Exit-Paket, wie der Name schon sagt, ein Paket aus vielen Dingen.

 

Ich habe da alles Mögliche reingepackt, weil ich dachte: Je mehr die Menschen kostenlos von mir bekommen, umso besser ist das.

Ich sage es dir gerade raus: Das ist Bullshit.

Vielleicht gehörst auch du zu denen, die immer mehr kostenlos rausgeben. Immer mehr wird in Blog-Artikel gepackt, immer länger werden die Podcast-Serien, immer umfangreicher die Freebies, die es im Tausch gegen die E-Mail-Adresse gibt.

Vielleicht segelst du auch auf der Welle „Alles gratis“, „Meine besten Inhalte stelle ich kostenlos zu Verfügung“ und „Content ist King. Je mehr ich gebe, desto besser ist das für mein Business“.

Ich werde mir jetzt mit diesem Satz den Unmut vieler Kolleginnen und Kollegen zuziehen.

Aber das ist einfach falsch. Du schädigst mit dieser Strategie nicht nur dein eigenes Business, sondern gleich das Business von vielen anderen Kollegen mit. Und ich erkläre dir auch sofort, warum das so ist.

Vorher aber noch Fehler 2 – Der Umfang deines Lead-Magneten.

Dein Lead Magnet sollte kurz und knapp sein. Ein Problem lösen. Schnell konsumierbar. Schnell Wert und Nutzen für deine Leser bringen. Um dann: Du ahnst es schon, den nächsten Schritt zu machen.

Denn auch hier wieder: Du betreibst dein Business, damit du davon leben kannst, und somit ist deine Intention, von kostenlosen Inhalten direkt zu deinen Produkten oder Dienstleistungen zu führen. Das ist nicht aufdringlich, das ist nicht böse, das ist einfach das, was du in deinem Lifestyle Business tust, nämlich von dem LEBEN, was du gerne tust.

Und hier wird dann auch klar, warum die „ALLES GRATIS“-Masche langfristig nach hinten losgeht.

Mal ein Beispiel aus dem echten Leben: In einer Parfümerie bekommst du von einem neuen Duft eine Warenprobe. Ein Parfum musst du natürlich zuerst testen, um zu beurteilen, ob du es gut findest.

Aber ganz ehrlich: Brauchst du eine 300-ml-Probe, um zu wissen, dass das Parfum das richtige ist? Die Kosmetik- und Parfumindustrie ist heiß umkämpft, aber schenken die dir ganze Flaschen als Warenprobe?

Nein, tun sie nicht. Warum?

Weil sonst kein Mensch mehr die ganzen Produkte kaufen würde.

Wenn du nur zu Douglas gehen musst, um dort zig verschiedene Flaschen an Parfum gratis zu bekommen, würde dir das am Anfang zwar gefallen.

Aber am Ende des Tages würde es bald so sein, dass es keine Warenproben mehr gibt. Und keine Produkte mehr.

Weil, wenn alle alles verschenken, dann verdient niemand Geld damit.

Und das wollen weder die Parfumhersteller noch wir mit unserem Lifestyle Business. Auch wenn ich damit jetzt die heilige Kuh für viele entweihe:

Höre auf, alles, was du kannst und weißt, zu verschenken.

Denn die Grundannahme von Lifestyle Business ist: Dein Wissen hat einen Wert. Einen Wert, von dem du auch leben möchtest.

Und ich bin schon gespannt auf die vielen bösen Kommentare, die ich hiermit ernten werde.

Also nochmal auf den Punkt. Mache keine riesigen Lead Magnets. Löse schnell ein Problem. Spare Zeit, anstatt Zeit zu kosten. Zeige, beweise, führe weiter zum nächsten Schritt.

Ein weiterer Lead Magnet von mir: Das Lifestyle Business Bootcamp – eine 8-teilige Video-Serie.

Großartig, Markus, hier ist vieles versammelt, was man falsch machen kann.

 

Nicht nur, dass deine Leser durch zu lange, zu umfangreiche Lead Magnets das Momentum verlieren (denn du und ich kennen den Alltag – dann kann einfach in 8 Wochen viel passieren und dazwischenkommen) – eine Video-Serie ist nicht leicht konsumierbar.

Fehler 3 – Die nicht einfache Konsumierbarkeit

  • Für Videos braucht man Zeit.
  • Man braucht Ruhe.
  • Man kann sie nicht im Büro ansehen.
  • Man braucht Kopfhörer, um sie mobil anzusehen (oder dein Sitznachbar in der U-Bahn soll mithören).
  • Man braucht Commitment über längere Zeit.
  • Man muss online sein.
  • Man hat nichts Schriftliches in der Hand, wenn es darum geht, das Gelernte umzusetzen.

Die Liste ließe sich noch verlängern.
Videos sind super für viele Dinge.
Aber nicht als Lead Magnet.

Du musst es deinen Lesern so einfach wie möglich machen, deinen Lead Magnet zu konsumieren.
Warum? Weil sie es sonst einfach nicht tun. Punkt.

Nochmal zur Erinnerung. Ein Lead Magnet soll nicht einfach nur E-Mail-Adressen sammeln. Ein Lead Magnet soll die richtigen E-Mail-Adressen sammeln und muss der Anfang eines Prozesses sein.

Nicht das Ende.
Nicht der Prozess selbst.
Der Lead Magnet ist der Anfang.
Er ist nicht Selbstzweck.

Das waren drei Dinge, die du beachten musst, wenn du deinen Lead-Magneten perfekt machen willst.

Perfekt bedeutet Folgendes:

  • Nutzen für deine Leser liefern.
  • Die richtigen Interessenten finden und binden.
  • Einen Prozess einleiten.
  • Leser zu Interessenten/Kunden machen.

 

Da ich jetzt drei nicht so gute Beispiele gebracht habe, jetzt zum Schluss noch ein gutes.

Mein Freund Holger Grethe von zendepot.de deckt mit seinem Blog mehrere Themen rund um Finanzen ab. Eines davon dreht sich um Immobilen.

Was liegt also näher, als folgendes Freebie zu entwickeln:

7 Fragen, die du dir unbedingt vor dem Immobilienkauf beantworten musst

 

http://zendepot.de/immobilien/

Kurz, knapp, zielgerichtet, optisch ansprechend, klarer Nutzen und schnelle Resultate.

Was nicht nur für Holger gute Ergebnisse bringt (seine täglichen Subscriberzahlen haben sich verdoppelt), sondern auch für seine Leser. Die bekommen nämlich nicht ein Wischiwaschi-Freebie sondern das, was sie wirklich interessiert.

30 Kommentare

  1. Hi Markus,

    das Lead-Magnet-Thema ist eines das mich schon seit Monaten umtreibt.
    Ehrlicherweise fand ich Deinen Ansatz mit dem Startpaket damals echt cool und hatte einen ähnlichen Ansatz angestrebt.

    Ich sehe jetzt jedoch ein, dass ein Freebie noch viel unmittelbarer und schneller einen Nutzen bieten muss.
    Ich muss wohl eine Lösung finden, wie ich den Lesern noch spezifischer zum Thema das sie gerade lesen ein verlockendes Freebie anbieten kann.

    Deine Checkliste hilft mir sicher dabei noch bessere Lead Magnets zu erstellen. 🙂

    Viele Grüße
    Jahn

  2. Hallo Markus,

    Du hast natürlich vollkommen recht: Man darf sein Business nicht in Isolation und nur im Jetzt betrachten. Das Gefangenendilemma veranschaulicht die Sache ganz schön.

    Auf diese Freebie-Sache angewendet kann man von zwei möglichen Szenarien ausgehen:
    1.) Die Menge der kostenlos herausgegebenen Infos steigt immer weiter an. Alle müssen mitziehen und am Ende hat niemand mehr etwas zu verkaufen. Der Teich ist am Ende trocken.
    2.) ALLE verzichten auf das Wettrüsten. Der Teich wird nicht trocken.

    Ich glaube das bezeichnet man auch als Pareto-Effizienz (der 2te Fall) und Pareto-Ineffizienz (der 1te Fall)

    Menschen, die untereinander nicht kommunizieren landen am Ende oft bei der Pareto-Ineffizienz. Das Pareto-effiziente Szenario ist aber für alle Beteiligten auf Dauer besser. Damit es dazu kommen kann, muss es Kommunikation geben. Man muss sich darauf verlassen können, dass die anderen “Spieler” das Spiel auch verstehen und sinnvoll handeln.

    Deswegen ist es super, dass du das Thema ansprichst!

    Viele Grüße,
    Jan

    P.S. Da ich noch gar kein Freebie habe, war der Artikel für mich natürlich auch noch aus ganz anderen Gründen sehr interessant.

  3. Hallo Markus,
    danke für Deinen hilfreichen Artikel!
    Ich hatte überlegt einen E-Mail Kurs als Freebie anzubieten, aber wahrscheinlich wäre das etwas zu viel des Guten?! Vlt. fällt mir ja noch was Knapperes ein 😀
    LG!

    • Hi Anja!

      Warum nicht die ersten Kurs Mails testen lassen und dann versuchen, den vollständigen Kurs zu verkaufen? 🙂

      Das entspricht nicht nur allen Kriterien der Liste oben, sondern funktioniert tatsächlich in der Praxis (hängt natürlich immer etwas von Thema und Zielgruppe ab)…

      LG, Nils

  4. Hi Markus,

    ich kann meinem Vorredner nur zustimmen. Auch ich fand deine anfänglichen Freebies super! Dennoch muss jetzt nach diesem Artikel bestätigen, dass diese nicht DEN Mehrwert (für den Blogger) hatten wie beschrieben.

    Daher vielen Dank für diesen Denkanstoß! Werde diesen zusammen mit der Liste beherzigen.

    Beste Grüße
    Gerrit

  5. Ich danke dir Markus, dieser Artikel spricht mir aus der Seele.

    Besonders der Absatz mit den Videos bringt ein weit verbreitetes Problem auf den Punkt.
    Freebies müssen schnell und einfach konsumierbar sein. Bei mir schrillen sofort die Alarmglocken, sobald ich für ein Freebie Zeit “freischaufeln” muss. Der Absprung ist hier vorprogrammiert.

    Viele Grüße,
    Silvia

  6. Lieber Markus,

    Deine Freebies sind ja mittlerweile effektiv.

    Gibt es eine Möglichkeit deine Checklisten zu bekommen, ohne dass ich jeweils Deinen Newsletter zusätzlich erhalte? Ich bin ja bereits interessierter Follower.

    Viele Grüße
    Astrid

    • Hi Astrid, wenn du “nur” Follower bist, dann entgeht dir viel, weil es im Newsletter Inhalte gibt, die es am Blog und Podcast nicht gibt 😉
      lg m

  7. Hallo Markus,

    oh, mir hat sich leicht der Magen umgedreht. Nicht, weil ich den Text doof finde. Sondern weil ich diese Gedanken schon lange hatte, aber nicht getraut habe sie zu denken, weil viele andere es ganz anders sagen und vermitteln.

    Und naja, weil ich jetzt denke, dass ich es selbst falsch angegangen habe 😀

    Puh, das muss ich erst einmal verdauen.

    Danke für deine Ehrlichkeit und auch, dass du konkret gezeigt hast, wie du es gemacht hast.

    Viele Grüße,
    Julia

  8. Hallo Markus,

    genau getroffen, muss ich sagen. Und was ich dazu noch sagen möchte: Wir holen den interessierten Leser ja an einer bestimmten Stelle ab. Der erste Schritt ist dabei immer ein Perspektivenwechsel. Und das freebie sollte ihn sozusagen animieren diesen Schritt zu machen und ihn öffnen mal über die andere, neue Perspektive nachzudenken. Deshalb sind ja auch Checklisten eine so tolle Sache, weil sie dich anregen über deine Situation zu reflektieren und dir durch die Fragen schon neue Möglichkeiten aufzeigen können. Und dann setzt man genau daran an, mit einer Lösungsmöglichkeit diese Lücke zu schließen.

    Viele Grüße
    Martina

  9. Mmmh… Hallo Markus,

    Was hältst du, oder besser haltet ihr, denn von Pat Flynns (www.smatpassiveincome.com) Variante: Eine Artikelserie zu einem Thema auf dem Blog kostenlos zur Verfügung stellen, anschließend in ein E-Book packen, aufbereiten und das dann zu verkaufen?

    Das hat zumindet (vor) 2011 in Amerika funktioniert. Ist wohl weggegangen wie warme Semmeln. Hat sich auch niemand beschwert, dass er dafür zahlen soll.

    Nachzuhören in seiner podcast session 23.

    LG, Karsten

      • Ich würde sagen, dass das auch in Zukunft funktionieren wird (Tim von mymonk hat es ja bei einem Buch ähnlich gemacht).
        Gerade bei sehr contentstarken, umfangreichen Blogs.

        Ich für meinen Teil als User kaufe gern Bücher oder auch Onlinekurse/Tutorials, die Dinge schön strukturiert zusammenfassen in einer für mich gut greifbaren Form und bezahle gern dafür, mir das evtl. Gleiche nicht als Umsonst-Content zusammenzusuchen. Da lese ich dann vielleicht mal wieder einen Artikel, den ich schon vor 2 Jahren online gelesen hatte, aber den ich nicht mehr wiedergefunden (oder auch nur gesucht hätte) und freue mich drüber.
        LG
        Lena

        • Nicht vergessen wie viele Leser Tim hat. Es geht darum auch Strategien für jene parat zu haben, die nicht 100.000 Leser haben 😉
          lg m

  10. Wow, Markus!
    Das ist ein geballter Artikel, und einer der besten, den ich je gelesen habe! Danke für deine offene Ehrlichkeit. Ich wusste am Anfang nicht, was Lead Magnet bedeutet. Vielleicht hättest du es für Dummies nochmal definieren sollen, aber am Ende war mir dann bewusst, was es bedeutet.

    Danke Markus!
    Alles Liebe,
    Lan

  11. Lieber Markus,

    was ich an Deinen Artikeln immer wieder sehr schätze ist, dass Du oft darauf hinweist, dass Du selber alle möglichen Fehler gemacht hast. Das tut unheimlich gut, denn es nimmt erstens den Druck raus und ohne Druck lässt es sich leichter wachsen und lernen. Und zweitens bleibt jedenfalls mir die Kreativität nicht nur erhalten, sie darf sich sogar entfalten.
    Dank Dir für Deinen Input!

    Liebe Grüße,

    Katharina

  12. Hi Markus und vielen Dank für diesen tollen Beitrag.

    Ich bin selbst gerade dabei ein Freebie für meine Leser zu erstellen und war kurz davor einige Fehler zu begehen, die du angesprochen hast.
    Du hast mir also viel Zeit erspart!

    Viele Grüße
    Michael

  13. Hallo, Markus! Vielen Dank für diese Anregung!

    Jetzt bleibt aber noch die Frage, ob dieses “kurze” Freebee eine bessere Conversion-Rate hat, als die längeren? Das kurze Freebee ist doch nagelneu, oder? Gibt es da schon einen Vergleich der Ergebnisse?

    Für mich geht es weniger um die Länge, für mich geht es um Qualität. Und die kann bei einer Checkliste gut oder schlecht sein, genau wie bei einer dreiteilige Video-Serie. Wenn das erste Video klasse war, schaue ich mir gerne das zweite an. Und fand schon so manche kurze Checkliste einfach nur papierkorbreif.

    Herzlich

    • hi sylvia
      es geht genauer gesagt nicht darum welches besser konvertiert, sondern wodurch du qualitativ höhere leads bekommst?
      denn lange freebies, umfangreiche serien & co generieren dir (vielleicht) mehr leads, aber das ist eine fancy figure.

      die zahl deiner newsletter-abonnenten bedeutet nichts. es geht darum, ob diese interessenten dann auch zu zufriedenen käufern werden oder ob sie nur umfangreiche, hochwertige freebies einsammeln.
      und klar ist, dass die qualität des content stimmen muss. aber das ist für mich eine grundvoraussetzung, die ich gar nicht mehr zu thema mache, weil es ohne gutem inhalt sowieso nicht geht.
      Lass es dir gut gehen!
      m

  14. Hi Markus!
    Das liebe ich so an deinem Content. Dass du vermeintliche Gesetze auch mal in Frage stellst.
    Für mich war das Erstellen eines Freebie bis jetzt noch ein Punkt auf der Liste, für den ich mehrere Wochen kalkuliert hatte. Aber alles, was du schreibst, leuchtet mir absolut ein. Kurz, knackig, viel Mehrwert, schnell konsumierbar, 100% ansprechend und weitere Handlungen auslösend. Das werde ich versuchen, als Ziel für mein Freebie zu nehmen.
    Ich hatte gerade ein tolles Coaching bei Carina Herrmann und ein für mich elementarer Hinweis von ihr war, “Dein Blog und deine Freebies lösen die kleinen Probleme deiner Kunden, für die großen sollen sie dich beauftragen!”

    Danke für den großartigen Artikel!
    LG Berit

  15. Hallo Markus,

    ist das nicht ein Widerspruch?

    „Höre auf, alles, was du kannst und weißt, zu verschenken.

    Denn die Grundannahme von Lifestyle Business ist: Dein Wissen hat einen Wert. Einen Wert, von dem du auch leben möchtest.“

    Du gibst dein Wissen ja hier kostenfrei weiter und bietest E-Books an mit nützlichem Wissen. Oder denke ich da gerade verkehrt?

    Liebe Grüße, Karsten Socher

  16. Hallo Markus, ich lese deinen Blog und höre deinen Podcast aus Leidenschaft. Hast du alles richtig gemacht. 🙂 Ich habe mir – absichtlich – nicht die letzten Kommentare hier durchgelsen, damit mein erster Gedanke zu dem Gelesenen nicht verblasst. Ich finde diesen Artikel sehr hilfreich. Ich habe habe ebenso überlegt mein eBook “FIT mit CATHI” for free anzubieten, aber es zeigt, nach den Artikeln meines Blogs einen weiteren Schritt Richtung Traumbody. Es kostet nur ein paar Euro, wer sich in den Newsletter einträgt, bekommt 50% Rabatt. Der nächste Schritt wäre ein persönliches Coaching. Danke für deinen Artikel – nun lese ich die anderen Kommentare. Hab ein grandioses 2016 !! Catharina

  17. Hallo Markus,

    du sagst, dass man nicht sein gesamtes Wissen teilen sollte. Mehr ist nicht besser, sondern ruiniert das eigene Business und das von anderen.

    Das ist nur eingeschränkt richtig.

    Wer über kein anderes Produkt als “Wissen” verfügt, der muss vorsichtig damit umgehen. Wenn man, wie Unbounce, ein Marketing-Tool verkauft, dann kann man das gesamte Wissen teilen – sogar die eigene Marketing-Strategie. Letztendlich können diese nicht einmal die Mitbewerber kopieren, denn nicht die Ideen zählen, sondern die Durchführung.

    Unternehmen wie wir, Hubspot, Buffer etc. sind eventuell gefährlich für Marketing-Agenturen…und selbst dann lösen wir mit unseren Case Studies nicht das individuelle Problem einer Brand – dafür ist dann wiederum individuelle Beratung/Recherche notwendig.

    Grüße und vielen Dank für den interessanten Artikel,

    Ben

  18. Hallo Markus,
    interessanter Artikel.
    Was zu viel ist, ist zu viel, da gebe ich dir recht.
    Ich habe einen kleinen Blog zum Thema Fotografie und als Freebee gebe ich Prests für Lightroom raus. Lightroom ist – vereinfacht gesagt – ein Programm mit dem man Fotos verwalten und bearbeiten / korrigieren kann. Die dazugehörigen Presets sind so etwas wie die Filter bei Instagram. Die Conversion-Rate ist gut, mein Problem ist aber vielmehr, genug Traffic auf die Seite zu bringen.

    Viele Grüße

    Alexander

  19. HA, dieser Artikel kommt genau zur richtigen Zeit, denn genau das beschäftigt mich zur Zeit. Was könnte ich nettes geben, was den Menschen und auch mir etwas bringt? Danke für den Input und deine “negativen” Beispiele (die ich im ersten Moment noch ganz schön gut finde).

    LG, Christine

  20. Wie Du Dein erstes Freebie erstellst und warum ich mich dabei so blöd angestellt habe - "VertriebsJunkies!"

    […] Serie sein. Viele machen den Fehler kein richtiges Ziel mit dem Autoresponder zu verfolgen. Dazu hier […]

  21. Hallo Markus,
    toller Artikel. Ich selbst stehe erst am Anfang mit dem Thema Online-Business und sammele noch Informationen. Ich arbeite gerade Dein Buch durch, das mir übrigens sehr gut gefällt! Ein super Werk, kann ich allen die sich fürs Bloggen interessieren, nur wärmstens empfehlen! Mir ist nur aufgefallen, dass Du dort schreibst (S. 55) , man soll nicht bewusst Inhalte zurückhalten, weil man denkt, das soll später kommen oder soll ins kostenpflichtige E-Book. Wenn ich nach Deinem Artikel hier gehe, der mir völlig einleuchtet, sollte man aber doch schon selektieren und sich gut überlegen, was gibt man kostenlos raus, was nicht. Ist das nicht ein Widerspruch?
    Liebe Grüße
    Angelika

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