Irgendwann ist es passiert.

Ich weiß nicht wann genau, aber es ist definitiv passiert. Irgendwann fühlte ich mich in meinem Lifestyle Business müde. Irgendwann stand ich morgens auf und fühlte zur Abwechslung nicht dieses:

Ich kann kaum erwarten, in den heutigen Tag zu starten

sondern es fühlte sich ein klein wenig anders an. Mehr nach

Ok, heute steht einiges an. Wird spannend.

Anfänglich schenkte ich dieser kleinen Veränderung wenig Aufmerksamkeit. Es scheint ja auch nicht jeden Tag die Sonne.

Aber die morgendliche Grundeinstellung begann Schritt für Schritt sich auf und ab zu bewegen. Waren es zuerst nur kleine Ausschläge nach oben und unten, wurde es mehr und mehr zu einem Roller-Coaster.

Und dann schleichend, aber sicher wurden es immer mehr Tal- als Bergfahrten. Die Motivation lies nach. Ich fühlte mich müde. Ich sah am Horizont ein neues Hamsterrad auftauchen.

In diesem Augenblick war ich aber sehr froh über einen äußerst wichtigen Umstand.

Die wichtigste Fähigkeit

Mir war es aufgefallen. Dieser Weg, diese Eintrübung in meinem Mindset und meiner Motivation wurde mir klar. Denn was ich schon geraume Zeit davor (also noch bevor die schleichende Talfahrt begann) in meinem Leben geholt habe, war Achtsamkeit.

Achtsamkeit ist die Fähigkeit bewusst und aufmerksam quasi in Echtzeit mitzubekommen, was gerade mit mir passiert. Wenn du meine Metapher von der Flipperkugel kennst, dann wäre es damit zu vergleichen, nicht mehr „nur“ die Flipperkugel zu sein, sondern auch gleichzeitig, der zu sein, der den Flipper bedient.

Klartext: Der Strudel an negativen Veränderungen in meinem Lifestyle Business war direkt vor mir und zog heftig an mir. Sehr heftig. Die Achtsamkeit war meine Sicherungsleine. Sie hielt mich am Rande des Strudels.

Mein nächster Schritt war aus der Sicherheitsleine eine Reißleine (also wie beim Fallschirm) zu machen, die mich mit einem heftigen Ruck aus dem Strudel rausholt.

Auch da half wiederum die Achtsamkeit. Ich schaltete nicht nur einen Gang zurück. Ich ging zurück zum ersten Gang und lies alles los, was nicht unbedingt sein muss. Das war hart. Aber nachdem ich mich recht gut kenne (kleine Anleitung auch für dich hier) ging recht schnell.

Und ich wurde mir klar, was sich an meiner Einstellung verändert hat. (Zu dieser kleinen Übersicht kommen wir gleich). Und plötzlich passiert etwas Spannendes, wenn auch Trauriges.

Den Strudel kannten auch andere

All die Phänomene, die meine mentale Talfahrt eingeleitet haben, nahm ich plötzlich bei vielen Kollegen auch war. Ich begann der Sache auf den Grund zu gehen. Führte viele Gespräche mit Kollegen, ging auf Netzwerkveranstaltungen und hörte zu. Hörte zu wie Blogger, Online Selbständige und Solopreneure über ihr Business reden, wenn sie unter sich sind.

Und mir wurde klar: Da ist was passiert. Irgendwie ist sehr vielen das „Warum“ abhanden gekommen. Die Klarheit, warum bin ich Blogger oder Solopreneur geworden. Irgendwie ist der Idealismus abhanden gekommen.

Haben wir anfänglich viel von Visionen und idealistischen Dinge gesprochen, ging es plötzlich in den Masterminds und den informellen Gesprächen nur mehr um Produktlaunches, Conversion-Optimierungen und Kohle.

Das Glänzen in den Augen ist den Dollarzeichen gewichen.

Und es war weniger Begeisterung und mehr Verbissenheit zu spüren. Und was mir noch klar wurde: Viele sind müde. (Fast hätte ich jetzt das Wort “Burnout” benutzt….)

Das Problem mit unserer “Instant-Zeit”

Ein weiteres Phänomen wurde mir klar. Jene Kollegen, die noch nicht lange dabei sind, kommen viel schneller in den Müdigkeits-Status. Weil sie aufblicken zu denen, die es vermeintlich im Handumdrehen geschafft haben und zu denen die vermeintlich erfolgreich sind.

Und sich dadurch Druck aufbaut. Dank Facebook, Challenges, Gratis-Webinaren, Video-Konferenzen und Co, bekommt man es ja täglich achtkantig um die Ohren geworfen:

Alle sind erfolgreich. Alle sind glücklich. Bei allen funktioniert es. Außer bei mir.

Aja noch etwas. Nicht nur die Begeisterung und der Idealismus haben sich verkrümelt. Auch die Ehrlichkeit und die Authentizität haben sich frei genommen.

Wenn du dich ein wenig in diesen Zeilen wieder erkannt hast, dann gehe für dich in aller Ruhe die folgende Liste durch und prüfe, ob die Phänomene auch in deinem Blogger und Lifestyle Business-Leben Einzug gehalten haben.

Denkweisen, die dich in deinem Business müde machen

Gleich vorweg: Mache es für dich allein. Das ist kein Artikel, der hunderte Likes oder Kommentare bekommen möchte. Kein Artikel, den man mal so liked oder shared. (Denn unter uns: Jeder Like und jeder Share sagt etwas über dich aus.)

Die folgende Liste will nicht viral gehen oder die Welt verändern. Die folgende Liste soll dir helfen zu erkennen, achtsam auf dein Business zu blicken und dann kleine Schritte der Kurskorrektur einzuleiten.

Damit das Lächeln wieder Überhand gewinnt und die Denkerfalten aus der Stirn verschwinden können.

Du kennst kein Ende deines Tages

Ein Lifestyle Business hat keine Stechuhr. Daher gibt es für dich meistens kein Ende. Und wenn Familie und Partner auf den Plan kommen und Zeit einfordern, dann ist der Kopf nicht dabei, sondern arbeitet weiter. Das MacBook wird nicht ausgeschaltet, sondern lediglich zugeklappt, der Business-Modus läuft weiter.

Du bist sogar hie und da ein wenig ungehalten, dass dein restliches Leben so viele Störfaktoren beinhalte, wo du doch noch so viel in deinem Business tun möchtest.

Du glaubst wirklich, dass du irgendwann mal fertig bist

“Noch das eine Projekt, dann läuft das Ding.“ „Jetzt muss ich nur mehr XYZ fertig stellen und dann wird’s ruhiger, denn dann bin ich ja quasi fertig.“ Wenn du diese Gedanken kennst, dann belügst du dich jedesmal selbst und schaffst dadurch fette kognitive Dissonanzen in deinem Bewusstsein: Denn du bist nie fertig.

Wenn du dazu tendierst, wirklich zu glauben, dass es nur mehr XYZ braucht und dann wird alles einfach, dann beginne ab jetzt ehrlich zu dir zu sein: Du bist bei einem Lifestyle Business, dass du aus Leidenschaft betreibst, niemals, niemals, niemals, niemals fertig.

Du setzt dir zu große oder falsche Ziele

Anfänglich wollten wir die Welt verändern, jetzt soll es ein Zigtausend Euro Produktlaunch sein. Prüfe worauf du hinarbeitest: Kommen von dir Ziele wie „Umsatz verdoppeln“, „Mitarbeiter“ „größeres Büro“, „etwas beweisen“, „ich will so sein/das haben/so leben/das tun wie Mr. X oder Ms. Y“?

Dann hast du falsche Ziele, denn du musst die Motive dahinter kennen und diese als Ziele definieren. Oder du hast jene Ziele, die deine Motivation nicht fördern, dich nicht anspornen, sondern die so groß sind, dass sie dich runter ziehen.

Du bist ungeduldig und alles geht dir zu langsam

Du blickst zu den US-Kollegen und siehst, wie es bei denen abgeht? Du schaust auf einen deutschsprachigen Kollegen, der schon eine Zeit lang dabei ist und willst das auch alles erreichen. Und zwar nicht in 2 Jahren. Im nächsten Monat müssen die 10.000 Euro Umsatz her. Du vergisst, dass es einen Weg zum Ziel gibt. Und der ist keine Überholspur, sondern eine kurvige Bergstraße.

Unser heutiger Zeitgeist hilft uns nicht viel dabei: Wir können sofort einen Film, ein Buch, einen Song haben, wenn wir wollen. Wir können uns sofort alle Infos besorgen. Wir bekommen pausenlos vor die Nase gehalten, das jeder supererfolgreiche Start-Up Fuzzi quasi über nach mit seinem „Ding“ (was auch immer das sein mag) reich, berühmt und erfolgreich wurde.

Und du willst das auch. Jetzt. Gleich. Sofort. (Nachteil daran: Das geht nicht.)

Du vergleichst dich dauernd mit anderen

Gehört zum vorherigen Punkt. Du beobachtest die Entwicklung von Kollegen, die mit dir gleichzeitig gestartet haben und vergleichst alles. Und wenn jemand mehr erreicht hat als du, schneller bestimmte Hürden, Benchmarks oder Kennzahlen erledigt hat, dann nagt das an dir. Ich muss hier nicht weiter schreiben, denn wenn es dich betrifft, dann kennst du diese Gefühl nur allzu gut. Hör auf damit. Der Tod des Guten ist der Vergleich.

Du bist noch immer Sammler und glaubst etwas zu verpassen

Noch das eine Gratis-Webinar besuchen. Noch das eine Kindle Buch lesen. Noch den einen Online Kurs kaufen. Noch ein wenig mehr in der Facebook-Gruppe Fragen stellen. Denn wenn du „X” nicht hast, liest, tust, dann ist dein Business dem Untergang geweiht und du wirst niemals „Y” erreichen.

Stimmt nicht. Du weiß bereits genug. Du kannst aufhören den hundertsten Blogartikel über Lead-Generierung und den tausendsten Podcast über die Super-Hacks, wie du perfekt in einem Webinar verkaufst zu hören. Entscheide dich für eine Handvoll Strategien und setze die um. Mit Fokus und Konsequenz. Das reicht.

Du netzwerkst und kooperierst dauernd und arbeitest nichts

Foren, Facebook-Gruppen, Masterminds, Erfolgs-Teams und alle anderen Institutionen, die unser Business vermeintlich weiterbringen, tun meiner Meinung nach fast nur eines: Dich am arbeiten hindern.

Wenn ich lese, was in Foren gefragt wird, dann wundere ich mich, ob niemand Google kennt. Denn die Antwort wäre über Google schneller da. Und zig Menschen in eine Facebook Gruppe fragen, ob die neue Landing Page auch wirklich gut ist, bringt auch herzlich wenig. Denn liest man mit Distanz und Achtsamkeit die Antworten dann wird meisten klar: „Die Antworten haben jetzt nicht viel gebracht“.

Fokussiere dich auf einen sehr engen Kreis an Menschen, mit denen du dich austauschst und benutze den Rest der Zeit um zu Tun.

Du tappst in die Missverständnis-Falle, was ein Lifestyle Business ist

Hat mit dem „Ziele“ Punkt zu tun. In meinem Verständnis schafft mein Lifestyle Business die Möglichkeit mehr den Moment zu genießen.

Es soll mich nicht reich machen. Es soll mir keine Macht verleihen. Es soll nicht Ruhm liefern.

Es soll mir die Möglichkeit geben, so zu leben wie ich will.

Denn niemand will in einem großen Büro mit tollen Ausblick arbeiten. Niemand will viel Geld verdienen, wenn nicht klar ist, was dann damit Gutes geschehen soll.

Vergangenheit ist vorbei und Zukunft hat noch nicht stattgefunden. Wir leben jetzt, in diesem kleinem Moment, der sich zwischen Vergangenheit und Zukunft schiebt. Und diesen kleinen Moment, soll mein Lifestyle Business so schön wie möglich machen. Und weil es so viele Momente gibt, ist das genug. Mehr braucht es nicht tun.

Du bist von den falschen Menschen umgeben

Zurück zum Netzwerk. Bist du umgeben von Menschen, die nur von Produkt-Launches, mehr Kohle, Lamborghinis und Schuhe kaufen in Dubai sprechen? Geht es nur um Funnel, Salesstrategien und Co? Dann umgib dich mit anderen Menschen.

Umgib dich mit Menschen, die vor Begeisterung brennen und nicht dafür, mehr Kohle anzuhäufen. Auch wenn der Satz „Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst“ mittlerweile wissenschaftlich sehr in Frage gestellt wird, haben Menschen mit denen du dich businessmäßig austauscht einen erheblichen Einfluss. Und zwar weniger auf deinen Erfolg, sondern mehr auf deine Einstellung. Sei in diesem Zusammenhangachtsam und gut zu dir.

Du bist nur mehr auf das eine fokussiert

Mache dir klar, wie viel Zeit du investierst um deinen Lesern und Kunden zu dienen und wie viel Zeit du verwendest um ausgeklügelte Verkaufsstrategien zu entwickeln. Wo ist dein Fokus in deinem Business? Bei den Produkten? Beim Verkaufen? Beim Marketing? Oder bei den Menschen, für die du da alles „eigentlich“ tust? Auch hier hilft Abstand und Achtsamkeit im Augenblick und eine wenig Distanz zu deinem täglichen Tun.


Blogger, Online Selbständiger oder Solopreneur zu sein, ist das Beste, was es gibt. Auch wenn eine Zeit lang meine Einstellung ein wenig down war, habe ich niemals über einen Plan B nachgedacht. Niemals wäre mir in den Sinn gekommen, etwas anderes zu tun.

Denn etwas zu tun, das du gerne tust und damit auch Geld zu verdienen ist ein Geschenk (von Gott, vom Universum, vom Schicksal, von dir selbst an dich oder woran du auch immer glaubst). Sei dankbar dafür, richte mit Achtsamkeit dein Prioritäten aus, erinnere dich daran warum du es tust oder definiere es für dich.

Nimm dir am Wochenende vielleicht nochmal ein paar Minuten Zeit, gehe die Liste durch, erkenne Parallelen und beschließe Maßnahmen. Denn wenn du durch diese Talsohle durch bist, wird es danach noch viel besser.

Selbst erlebt. Kann ich nur empfehlen.

Wenn ich das mit Achtsamkeit und Bedacht geschafft habe, dann kannst das auch du.

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

27 Kommentare

  1. Sehr sehr cooler Artikel, der auch einmal die andere Seite beleuchtet. Viel zu oft wird ja nur das Glänzende offengelegt und nicht die Arbeit und Nachteile des Business.
    Ich selbst stehe auch erst am Anfang und fand deine Einblicke wirklich cool.
    Man muss sich und seine Laune ja auch schützen 🙂

  2. Lieber Markus,
    obwohl der Artikel ja nicht zum Kommentieren gedacht ist, mache ich es trotzdem! 😉
    Mir geht es mal mehr mal weniger ähnlich, zumindest bin ich in letzter Zeit über einige Blogger gestolpert, denen das ewige Networking und Haschen nach Aufmerksamkeit zu viel wird. Das Stichwort “Blogger-Burnout” macht die Runde. Durch deine Punkte finde ich mich teilweise selbst angesprochen, und ich gebe dir Recht – die Lust an meinem Business verlässt mich, wenn ich vergesse, warum ich das alles eigentlich tue. Ich tue das, weil ich es liebe!
    Liebe Grüße – Anja

    • Ja, Anja, das Blogger-Burnout geht die Runde. Leider braucht es bei einigen sehr lange bis sie es mitbekommen. Daher auch dieser Artikel.
      Lass es dir gut gehen!
      M

  3. Lieber Markus,
    danke für die ehrlichen Worte.
    Ich antworte mal als ‘Anfänger’.

    Ich hab die Welle gespürt als Leser und Beginner, bevor sie da war. Sie betraf mich selbst ebenso. Ich brauchte als Lernender/Anfänger Zeit für mich, um zu spüren, was mir wichtig ist. Und wenn ich es genau betrachte, dann gibt es ein Wechselspiel zwischen den Bloggern und den Menschen, die den Blog lesen. Wir leben in einer anspruchsvollen Zeit, die uns fordert uns selbst zu sein. Im Moment sind viele Menschen müde, oder sie orientieren ihr Leben ganz neu. Sie brauchen Stille um zu finden, was sie gebären. Im besten Fall sich selbst.

    Leben ist Rhythmus. Rhythmus ist weiblich.

    Es gibt Zeiten des Rückzuges, die wichtig sind, um neu zu spüren wohin der individuelle Weg geht. Und was ich extrem stark bemerke, dass wir immer noch die Züge des männlichen, von dir auch oben beschriebenen, Business in uns tragen. Doch mehr und mehr wird es weiblich, schöpft aus Geben und Nehmen, aus gemeinsamen Sein und Aufgaben.

    Weibliches herangehen (damit meine ich die grundlegende weibliche Schöpfungskraft und nicht Mann/Frau) unterscheidet sich vom Machen. Mit dieser Kraft ist ein tiefer Frieden verbunden, ein in sich ruhen, der fast schon handlungslos macht. Diese neue Form des Friedens, der immer mehr spürbar wird, den kennen wir gar nicht, diese Tiefe und Weite.
    Wenn ich mich da ganz rein fallen lasse, dann lande ich in überfliessender Fülle in mir und Glücklich-Sein und Freude, die nach einer Weile einen neuen Impuls von Schöpfen hervorbringt.

    Doch was sich auch zeigt ist, dass wenn wir als Blogger immer Geben, auch das Nehmen wichtig ist. Damit meine ich nicht unbedingt die Kurse, Bücher, Seminare, wo Geld zurückfliesst. Das ganz menschliche Bedürfnis von jemandem der beschenkt wird, ist die nach Berührung (im Sinne von Begegnung), nach Danke-Sagen ganz persönlich, nämlich mit der Liebe des eigenen Herzens. Und das ist über den Webspace was ganz anderes, auch wenn ich es als Kommentar schreibe.
    Dir z.B. im wahren Leben zu begegnen ist etwas völlig anderes. Das ist das LEBEN. Und vielleicht kommt das bei einem ‘unpersönlichen’ Blog-Business zu kurz. Das heisst, dass das Nehmen zu wenig Gewicht erhält.

    Ist nur so ein Gedanke.

    DANKE von Herzen für dein Sein, Krista

    • Danke Krista für deinen umfangreichen Kommentar, man merkt wie wichtig dir das ist. Deine Worte ergänzen noch um ein paar wichtige Aspekte.
      Lass es dir gut gehen!
      M

  4. Vielen Dank Markus, ein sehr inspirierender Artikel der mir aus der Seele spricht. Ich hab das erste Jahr meines Business großteils damit verbracht, in so einige dieser “Erfolg über Nacht”-Fallen zu tappen. Ich bin von Strategie zu Strategie gesprungen, weil die nächstbeste Erfolgsstrategie noch vielversprechender klang als die aktuelle und war jedesmal frustriert weil es nicht auf Anhieb geklappt hat.

    Na gut – jetzt weiß ich es besser, und mach weiter 🙂

    Liebe Grüße, Julia

    • Liebe Julia
      wir alle gehen diesen Weg, wichtig ist, dass man sich bewusst wird, wo man steht und wann man beginnt nicht mehr nachzulaufen, sondern selbst den Weg ebnet
      Lass es dir gut gehen!
      M

  5. Hallo Markus,

    seit langem ein Artikel, der mich wirklich “innehalten” lässt. Dabei bin ich gar keine Bloggerin…aber durchaus auch freiberuflich tätig. Nun muss ich erst mal nachdenken…(und achtsamer werden 😉 ). Und: den Link mit den 33 Fragen bearbeiten, um mich selber besser kennenzulernen!

    P.S.: weil das im Artikel vorkommt: auf mich wirkst Du auf Photos auch manchmal sehr müde…oder sind das genetisch bedingte Augenringe? 😛

    • Danke Ursula, für das aufmerksame Feedback, aber die Augenringe sind immer da. Ich kann gar nicht sooooo viel schlafen, dass die weggehen. Ein wenig zu tief sitzende Augenhöhlen 😉
      Lass es dir gut gehen!
      m

  6. Servus Markus,

    D A N K E dafür!
    Inspirierend.Echt.wahrhaftig.’authentisch’.erfrischend.erMUTigend.beisICHbleibend.nährend.ehrlich.gefühlvoll.herzlich.treu.perspektivisch.hingebungsvoll… Und vieles me(e)hr…

    D A N K E dafür!
    Eine sonnige und weiterhin hinhorchende Zeit für dich und deine Freundin,

    Ellen

  7. Hallo Markus,

    in einigen Punkten (zu ungeduldig, kein Ende kennen, Sammler) erkenne ich mich durchaus wieder. Danke für den Aufrüttler, ich werde dann man daran gehen, meine abonnierten Newsletter zu entrümpeln und mich wieder mehr auf mein Ding zu fokussieren.

    Liebe Grüße,
    Ivana

  8. Hallo Markus,

    danke für diesen mutigen und wertvollen Artikel! Mit ganz vielen Punkten hast du mir aus der Seele gesprochen. Mir ist es auch so ergangen: Du startest mit einem klaren Fokus und hochmotiviert. Die ersten Erfolge kommen, dann noch mehr. Und ganz schnell verzettelst du dich in unglaublich vielen Fäden, die dich alle in eine andere Richtung ziehen, die du ursprünglich gar nicht wolltest. Und plötzlich bist du in einem Hamsterrad, das du dir selbst gebaut hast – ohne es zu wollen und obwohl du vieles richtig gemacht hast. Da bringt dir dann auch der finanzielle Erfolg keine Genugtuung.

    Habe schon überlegt, dir einen Gastbeitrag dazu anzubieten. Aber erst will ich alle Fäden wieder auseinander bekommen. Bin schon dabei – aber wenn du dich einmal verheddert hast, brauchst du ein bisschen Abstand und Zeit, das wieder sortiert zu bekommen.

    Liebe Grüße,
    Matthias

  9. Hallo Markus,

    vielen Dank für den sehr treffenden Beitrag. Deine Worte sind für mich Wachrütteln und Motivation zu gleich. Danke! Ich fühle mich als Papapreneur gerade wirklich etwas ausgebrannt und überlege jeden Tag was ich anders machen kann. Meine Freiberufliche Tätigkeit, Aufbau Online-Business und die Familie stellen mich jede Woche vor neue Herausforderungen. Meine Fazit-Schlagwörter heute: Entschleunigung – Distanz – Weg als Ziel – Focusing the One Thing – Geduld und viel, viel Schlaf.
    Vielleicht sollte ich mir diese Worte nun endlich einmal an den Badezimmerspiegel oder über den Schreibtisch hängen. 😉

    Beste Grüße
    Lars

  10. Sehr geehrter Herr Cerenak,

    vielen Dank für den pointierten Artikel. Als Juristin, Sportprofi und Führungskräftecoach mit schon einiger Lebenserfahrung auf dem Buckel kann ich jedes Wort nur unterstreichen! Ziele und Motivation sind sehr wichtig- und es kann auch ruhig mal das Sportcoupé sein- aber noch wichtiger ist zu erkennen, dass Meisterschaft viele Jahrzehnte des Tuns, des Versuchens und des Scheiterns erfordert. Auch das muss man lernen zu “geniessen”. Zuviele junge Leute knicken heute bei der ersten Niederlage ein und denken, dass “Erfolg” einem zustehe. Zudem suchen sie sich keinen Mentor/ in , bei der sie über Jahre erst einmal Grundlagen lernen und in das richtige Umfeld geraten- sie wollen alles gleich selbst machen und denken, dass Google ( außer bei Fachartikeln ) ein guter Mentor sei. Das ist ein Irrglaube, der viel Zeit und Nerven kostet. Wenn ich als Sportprofi ein Problem habe, rufe ich sofort gute Kollegen an oder spreche sie auf einem Wettkampf an. So benutzen wir z.B. fast alle Ausrüstung von Anbietern, die nicht einmal Werbung machen- während offiziell große Ausrüster mit Big Names werben und Neulinge dann denken, dass das auch wirklich die Profi- Ausrüstung der Topp- Leute sei. Natürlich nicht- Bastian Schweinsteiger isst privat ganz sicher auch nicht ständig Chips und Nutella ( wenn überhaupt, was ich stark bezweifle ).
    Und man muss als junger Mensch ertragen können, auch seine Mentoren in schwachen Phasen zu erleben- wichtig ist, zu erfahren, wie sie damit umgehen! Sehr inspirierend ist die Autobiographie von Andre Agassi.
    Und ich bin ein Verfechter der 5 Personen- Regel ( es können auch 2 oder 7 sein )- denn schon der Volksmund sagt: Zeige mir Deine Freunde und ich sage Dir, wer Du bist…Daher sind so viele Frauen auch nicht erfolgreich im Sinne von “sich selbst positiv ausschöpfend”. Sie sind fast ausschliesslich von Nehmern umgeben- ganz gleich ob von “Handlung erwartenden” oder von “Jammerern”, da ihnen traditionell inspiriende Clubs verschlossen bleiben und die Jungs dort unter sich bleiben.
    Deshalb sollte jede junge Frau sich eine Mentorin suchen, die es “geschafft” hat, anstatt andere Frauen abzuwerten oder ins Esoterische abzudriften ( eine Form der Flucht). Und stolz sein auf jeden Schritt, der bare Münze bringt- denn nur das ist eine wertvolle echte Wertschätzung der eigenen Leistung auf dem freien Markt- denn nur für Geld kann ich mir ein freies Leben leisten.
    Und wenn man sich vergleicht, dann gern mit den ganz Erfolgreichen- aber mit dem realistischen Blick darauf, ob man deren Weg auch konsequent gehen möchte. Es gibt keine Rose ohne Dornen- und das ist gut.
    Einen schönen Tag- und sollte hier jemand sein, der Profi im Dressursport werden möchte und drei bis fünf Jahre Zeit mitbringt oder als junge Nachwuchsführungskraft/ Selbständige- er/ sie kann sich gern melden.
    Nochmals Danke für den tollen Artikel!
    Herzliche Grüße von A. Rauf- Vater

    http://www.authenticals.com und http://www.pferde-aus-fintel.de

  11. Hey Markus,

    viele der Punkte Deiner Liste bringen auf den Punkt, was auch mir schon seit einiger Zeit diffus im Hinterkopf umher schlich. Denn Deine Beobachtungen sind mir nicht unbekannt.

    Ein wirklich Super-Artikel, der hoffentlich so manch einen ins Handeln bringen wird, der sich vorher mit allerlei Business-Simulation (Foren, Netzwerk-Treffs, …) beschäftigt hat.

    Schönen Gruß,
    Thorsten

  12. Lieber Markus, danke fürs wecken, ich bin zwar kein Blogger, aber eine müde Selbständige. Der Weckruf war nötig – ohne das ich es mir bewusst war.
    Dabei war ich immer so stolz auf meine Schaffenskraft, auf die Liebe zu meiner Arbeit und habe noch nicht mal den Zeitpunkt gemerkt als all das verschwand. Seltsam …. da muss man morgens, am ersten Urlaubstag deinen Blog lesen, riesengroße Augen bekommen und vor lauter Freude über den Wecker vergessen das der geliebte Kaffee kalt wird.
    Ich bin wieder da. Dein Zeilen kommen mit in den Urlaub.
    D a n k e !
    Viele Grüße aus dem schönen Lahntal,
    Gerhild

  13. Hallo Markus,

    ein sehr interessanter Beitrag, es ist nur natürlich, dass jeder der ein Online-Business betreibt, in die eine oder andere Falle tappt, oder nennen wir es “müde” wird. Der hauptsächliche Grund dafür ist meiner Meinung nach, wenn wir zu sehr im “wollen” festhängen. Der vergleich mit anderen ist so eine Fallen, ja das will ich auch erreichen.

    Ich besuche einen Kollegen der einen sehr erfolgreich Blog betreibt, voller Begeisterung zeigt er mir seinen letzten “Umsatz”, wow, das haut rein und das alles mit dem Laptop und er lebt sein Leben wie es ihm gefällt.

    Schon geht ein Fenster auf. oh das will ich auch?

    Im Auto auf der Rückfahrt, kommen mir viele Gedanken, ja was ich machen könnte um es auch zu erreichen.
    Doch plötzlich kommt die Reisleine, ein Gedanke reicht, denn mir wird “bewusst”, wie lange er sein Projekt schon betreibt, auch seine Anlaufzeit und dass er eben “jetzt” in der Erntephase ist.

    Also, ruhig Blut und ich lasse mich nicht abbringen, was ich gerne tu!

    Nur ein Satz aus unseren Gespräch ist mir nicht aus den Kopf gegangen. Tu das was du gerne tust, schau nicht zurück und nicht nach vorne, fange nicht an “dies” und “das” zu versuchen, mach dein Ding!

    LG Lothar

  14. Lieber Markus!
    Lange keinen so großartigen, ehrlichen, weichen, berührenden und meine eigenen Erfahrungen unterstützenden Beitrag gelesen.
    Herzlichen Dank für deine Ehrlichkeit!

    Für mich persönlich ist das große Energie-Fresserchen im Online-Business die fehlende Begegnung mit meinem Kunden-Menschen!
    Deswegen wird für mich als Coach und Trainer – online hin, Skalierbarkeit her – IMMER die direkte Begegnung mit dem Menschen meine Business- Energiequelle sein.
    Genau diese Begegnungen sind es, die mir mein “Warum” geben.
    Herzliche Grüße und alles Liebe für alle 🙂
    Melanie

  15. Hey Markus,
    ich kann nur Ja, Amen und vielen Dank zu diesem Artikel sagen.
    Du sprichst mir, wie vielen anderen, wohl aus der Seele. Und ich bin kein Blogger sondern leidenschaftlicher Selbstständiger. Hab von der ersten Minute weg mein Hobby zum Beruf gemacht, doch kann das voll und ganz unterschreiben.
    Vor geraumer Zeit gab es einen super Gastartikel ebenso von einer selbstständigen Dame, ich finde den Artikel leider nicht, doch auch sie beschrieb genau diese Spirale in die man irgendwann leider fällt, und es braucht Größe um wieder zum wesentlichen zurück zu finden.

  16. Hallo Markus,
    ein wirklich guter Beitrag der mich sehr zum nachdenken angeregt hat.
    Besonders der Satz “Mein Business muss mich nicht reich machen, es soll mir nur ermöglichen, so zu Leben wie ich es möchte!”
    Ich finde dieser Satz ist einer der wichtigsten überhaupt!
    Beste Grüße,
    Peter

  17. Hallo Markus,

    dieser Artikel kommt genau zum richtigen Zeitpunkt in meinem Leben. Ich bin auch einfach nur müde, obwohl ich endlich das mache was ich wollte. Vielen Dank für diese Erinnerung! Mir sprach vor allem der Teil aus der Seele, dass die heutige Zeit uns vorlügt, alles sei sofort zu haben. Kein Wunder, dass man irgendwie das Gefühl hat nicht hinterher zu kommen und sich selbst stresst.

    Liebe Grüße, Jenny

    • Hi Jenny
      danke für das Feedback. Ja, dieses “Jetzt-Instant-Sofort-Echtzeit”-Getue nervt tierisch.
      Lass es dir gut gehen!
      M

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